English Woman's Journal - US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI

US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI


US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI
US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI / Foto: Alberto PIZZOLI - AFP

US-Vizepräsident JD Vance hat die Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz (KI) begrüßt. "Was ich davon gelesen habe, klingt sehr tiefgründig", sagte Vance am Dienstag dem Sender NBC News. Der in den USA geborene Papst demonstriere damit "moralische Führung" bei einem zukunftsweisenden Thema.

Textgröße ändern:

Die Enzyklika sei "genau die Art von Äußerung, die man von einem Kirchenoberhaupt erwartet und erhofft", sagte Vance weiter. Der US-Vizepräsident hatte sich 2019 katholisch taufen lassen, er hat zudem selbst enge Verbindungen zur Tech‑Branche. Vance arbeitete vor seinem Einstieg in die Politik als Wagniskapitalgeber und zählt Technologie-Milliardär Elon Musk zu seinen prominentesten Unterstützern.

Leo XIV. hatte in dem am Montag veröffentlichten Lehrschreiben "Magnifica Humanitas" (Großartige Menschheit) zur "Entwaffnung" von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. KI müsse der Menschheit dienen und nicht der Macht weniger, erklärte er. Der Papst kritisiert in der 130 Seiten umfassenden Schrift zudem "ein Wettrennen um den leistungsfähigsten Algorithmus und die größte Datenbank", um einen "geopolitischen oder kommerziellen Vorsprung" zu erzielen.

US-Präsident Donald Trump hatte den Papst zuletzt wegen seiner Friedensappelle im Iran-Krieg scharf kritisiert. Der Pontifex hatte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten verurteilt und erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen". Trump definiert sich selbst als Christ, fühlt sich aber keiner bestimmten Glaubensrichtung verbunden.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Bericht: Prozess gegen Karnevalswagenbauer Tilly geht in Russland in zweite Runde

In Russland geht der Prozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer und Satiriker Jacques Tilly einem Zeitungsbericht zufolge in eine neue Runde. Das Verfahren werde am kommenden Dienstag um 09.30 Uhr Moskauer Ortszeit (08.30 Uhr MESZ) fortgesetzt, schrieb die "Rheinische Post" am Freitag unter Berufung auf Tilly selbst. "Das ist lästig, ich dachte eigentlich, das ist abgeschlossen und kostet mich keine seelische Energie mehr", sagte der Künstler der Zeitung.

16-Jähriger bei Surfen auf S-Bahn durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt

Ein 16-Jähriger ist beim Surfen auf dem Dach einer fahrenden S-Bahn in Nordrhein-Westfalen durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Er wurde von einem sogenannten Lichtbogen getroffen, wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Freitag mitteilte. Bei einem Lichtbogen überspringt die Stromspannung die Luft und gelangt durch den Körper zum Boden.

Missbrauchsverdacht gegen führenden Buddhisten aus Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist ein ehemals führender Vertreter eines buddhistischen Klosters wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Vergewaltigung festgenommen worden. Dem 59 Jahre alten Mann werden mehr als hundert Fälle vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Kaiserslautern mitteilten. Er sei in einem Hotel in Kaiserslautern gefasst worden, wo er sich versteckt gehalten habe.

Sexualstrafrecht: Hubig will "Ja heißt Ja"-Regelung

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) setzt sich im Sexualstrafrecht für eine Einführung des Konsensprinzips nach dem Motto "Nur Ja heißt Ja" ein. "Ich persönlich bin dafür, dass wir diesen konsequenten Schritt zu 'Ja heißt Ja' im Strafrecht in Deutschland gehen", sagte Hubig am Freitag in Luxemburg. Sie wolle nun in der Koalition mit der Union über einen solchen Schritt beraten.

Textgröße ändern: