English Woman's Journal - Nach Hauseinsturz in Görlitz: Offenbar alle drei Vermissten tot geborgen

Nach Hauseinsturz in Görlitz: Offenbar alle drei Vermissten tot geborgen


Nach Hauseinsturz in Görlitz: Offenbar alle drei Vermissten tot geborgen
Nach Hauseinsturz in Görlitz: Offenbar alle drei Vermissten tot geborgen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Hauseinsturz in Görlitz haben Rettungskräfte offenbar alle drei Vermissten tot geborgen. Bei der Suche in den Trümmern sei eine dritte Leiche gefunden worden, bei der es sich "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" um einen zuvor noch vermissten 48-Jährigen handele, teilte die Polizeidirektion Görlitz am Donnerstagabend mit. Zuvor waren laut Polizei die Leichen einer 25-Jährigen und einer 26-Jährigen geborgen worden.

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Nach Polizeiangaben waren die Suchmaßnahmen am späten Donnerstagnachmittag unterbrochen worden, nachdem die Einsatzkräfte einen menschlichen Körper in den Schuttmassen gefunden hatten. Ein Notarzt konnte demnach lediglich den Tod feststellen. Es handele sich bei dem Geborgenen vermutlich um einen 48-jährigen Mann mit deutsch-bulgarischer Staatsangehörigkeit, teilte die Polizei mit. Die zweifelsfreie Identifizierung stehe noch aus.

Die erste verschüttete Frau war am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr gefunden worden. Ein Notarzt habe den Tod der seit dem Unglück am Montag vermissten 25-Jährigen festgestellt, ihre Leiche sei daraufhin geborgen worden. Später sei die Suche nach den beiden anderen Vermissten wieder aufgenommen werden. Dabei sei auch erneut ein Personensuchhund zum Einsatz gekommen. Am Donnerstagnachmittag sei die zweite vermisste Frau in den Trümmern gefunden worden.

Die Stadtwerke waren unterdessen dabei, die ersten der umliegenden Häuser wieder ans Gasnetz anzuschließen. Das Mehrfamilienhaus in der Görlitzer Innenstadt war am Montag wohl infolge einer Gasexplosion eingestürzt. Laut Polizei laufen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Die Kriminalpolizei ermittele "in alle Richtungen".

Nach der Explosion waren zeitweise zehn Nachbarhäuser geräumt worden. Am Dienstag konnten die Bewohner einiger Gebäude in ihre Wohnungen zurückkehren. Am Mittwoch durften Betroffene aus den noch gesperrten Häusern gemeinsam mit Einsatzkräften kurz in ihre Wohnungen, um persönliche Dinge zu holen, wie die Polizei mitteilte. Nach Stadtangaben liefen außerdem noch Abstützarbeiten an der Seitenwand eines Nachbarhauses.

P.Smid--EWJ

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