English Woman's Journal - Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung

Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung


Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung
Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Die Kundgebungen in Berlin zum 1. Mai sind nach Angaben der Polizei in diesem Jahr "überwiegend friedlich abgelaufen". Es habe allerdings "einige Festnahmen gegeben", sagte ein Sprecher am Samstagmorgen. Die Veranstalter der in der Vergangenheit häufig konfliktträchtigen sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demonstration sprachen von einer "guten Stimmung".

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Die Polizei sei "mit zahlreichen Beamtinnen und Beamten im Grunewald, in der City West, in Neukölln und in Kreuzberg" im Einsatz gewesen, zog ein Sprecher der Berliner Polizei in der Nacht zu Samstag bei X eine vorläufige Bilanz. Bei verschiedenen Vorfällen in Verbindung mit der Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" durch Kreuzberg und Neukölln zum Südstern seien neun Beamte leicht verletzt worden.

Aus diesem Aufzug heraus sei "erhebliche Pyrotechnik" gezündet worden, hieß es. Polizisten seien teilweise mit Gegenständen beworfen worden. In vergangenen Jahren war es bei der traditionellen "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" immer wieder zu Ausschreitungen linksextremer Gruppen gekommen.

Die Veranstalter der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" sprachen am Samstag von etwa 30.000 Teilnehmenden. Diese hätten sich für Frieden, Freiheit, Solidarität ausgesprochen und gegen Militarismus, Aufrüstung, Wehrpflicht, Sozialabbau und Überwachung protestiert. Eine Sprecherin beschrieb die Stimmung als "durchweg gut und kämpferisch". Die Polizei hatte zwischenzeitlich von etwa 10.000 Teilnehmenden gesprochen.

Stadtweit waren diesmal laut Gewerkschaft der Polizei zum 1. Mai etwa 5000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte des Landes dabei von der Bundespolizei.

Die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel hatte im Vorfeld im Sender RBB angekündigt, die Einsatzkräfte würden die Kundgebungen und Demonstrationen "deeskalierend" begleiten. Auch in anderen Städten wie Hamburg, Bremen, Leipzig, Stuttgart oder Frankfurt am Main gab es neben den offiziellen 1.-Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften weitere, linksgerichtete Demonstrationen.

O.Wood--EWJ

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