English Woman's Journal - Ehemann im Schlaf erstochen: Sechseinhalb Jahre Haft für 79-Jährige

Ehemann im Schlaf erstochen: Sechseinhalb Jahre Haft für 79-Jährige


Ehemann im Schlaf erstochen: Sechseinhalb Jahre Haft für 79-Jährige
Ehemann im Schlaf erstochen: Sechseinhalb Jahre Haft für 79-Jährige / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Landgericht Ellwangen in Baden-Württemberg hat eine 79-Jährige wegen der Tötung ihres schlafenden Ehemanns zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer ging wegen einer schweren depressiven Episode von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Deswegen erhielt die Frau keine lebenslange Haftstrafe.

Textgröße ändern:

Laut Urteil beging die 79-Jährige einen Mord aus Heimtücke. Sie stach im Oktober 41 Mal auf ihren neben ihr schlafenden Ehemann ein. Dieser litt an Krebs. Er starb durch die Stiche in den Halsbereich. Anschließend wollte die 79-Jährige Suizid begehen, was aber misslang. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen

Ein 74-Jähriger ist in Sachsen-Anhalt von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Dessau-Roßlau am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwochabend auf der Bahnstrecke in Sandersdorf-Brehna.

Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn

Zwei Jugendliche haben in Thüringen eine nächtliche Spritztour auf einer Autobahn unternommen. Sie waren mit falschen Kennzeichen unterwegs, wie die Autobahnpolizeiinspektion der Thüringer Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde den Beamten in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 38 bei Breitenworbis ein auf dem Standstreifen stehendes und schlecht beleuchtetes Auto gemeldet.

Gewalt in Mexiko: Bürgermeister und Journalist erschossen

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewalt in Mexiko sind bei zwei getrennten Taten ein Bürgermeister und ein Journalist getötet worden. Bürgermeister Valentín Lavín sei im Rathaus von Temoac im Bundesstaat Morelos erschossen worden, teilten die Behörden am Mittwoch (Ortszeit) mit. In der nahe der Hauptstadt Mexiko-Stadt gelegenen Region sind mehrere Drogenkartelle aktiv. Lavín gehörte der Partei von Präsidentin Claudia Sheinbaum an. Lokalen Medienberichten zufolge hatte er erst im Januar einen bewaffneten Angriff überlebt.

12.000 Menschen wegen Waldbrands in Touristenregion bei Bordeaux evakuiert

Wegen eines Waldbrands in der Nähe von Bordeaux sind 12.000 Touristen und Einheimische evakuiert worden. Es seien in den frühen Morgenstunden sechs Campingplätze und eine FKK-Anlage im Norden von Cap Ferret geräumt worden, teilten am Donnerstag die Behörden in der bei Touristen im Sommer sehr beliebten Region im Südwesten Frankreichs mit.

Textgröße ändern: