English Woman's Journal - Dutzende Hochsitze in Sachsen zerstört: Razzia bei militanten Tierschützern

Dutzende Hochsitze in Sachsen zerstört: Razzia bei militanten Tierschützern


Dutzende Hochsitze in Sachsen zerstört: Razzia bei militanten Tierschützern
Dutzende Hochsitze in Sachsen zerstört: Razzia bei militanten Tierschützern / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach der Zerstörung zahlreicher Hochsitze in Sachsen haben Ermittler die Wohnungen von mehreren Verdächtigen durchsucht. Es gehe um Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, teilten das sächsische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft in Dresden am Freitag mit. Ermittelt werde gegen vier deutsche Verdächtige und einen Österreicher. Sie sollen als Gruppe in Dresden und Umgebung 75 Jagdhochsitze zerstört oder beschädigt haben.

Textgröße ändern:

Durchsucht wurden am Mittwoch und Freitag Wohnungen in Dresden und Leipzig sowie in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Dabei beschlagnahmten die Beamten demnach mögliche Beweismittel wie elektronische Geräte sowie Werkzeuge. Die Beschuldigten seien zwischen 21 und 35 Jahre alt, hieß es. Haftbefehle seien nicht beantragt worden, weil derzeit keine Haftgründe vorlägen.

Laut Ermittlern erstreckt sich der mutmaßliche Tatzeitraum von Dezember 2023 bis Mai 2025. In an Tatorten zurückgelassenen Botschaften sollen sich die Beschuldigten demnach als Unterstützer der 2004 in den USA gegründeten militanten Tierschutzgruppe Animal Liberal Front bezeichnet haben. Laut Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft wird diese von der US-Bundespolizei FBI als "terroristische Organisation" eingestuft.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus

Wegen der verheerenden Waldbrände in Spanien hat die Regierung für zwei Regionen den "Notstand nationaler Tragweite" ausgerufen. Dieser gelte ab sofort für die Hauptstadtregion Madrid sowie in der nahegelegenen Provinz Ávila, teilte das Innenministerium in der Nacht zum Freitag mit.

Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher

Im Streit um einen Zeitungsbericht über Sicherheitsmängel am neuen Luxusflugzeug von US-Präsident Donald Trump hat das Justizministerium in Washington einen Rückzieher gemacht. Die Bundesstaatsanwaltschaft zog bei einer Anhörung zu dem Fall am Donnerstag nach Angaben der "New York Times" eine zuvor verfügte Vorladung mehrerer Journalisten zurück. Diese hatten berichtet, dass es an der neuen Präsidentenmaschine - ein Geschenk Katars - Sicherheitsbedenken gebe.

Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert

Wegen eines außer Kontrolle geratenen Waldbrandes westlich von Madrid haben die Behörden für 3500 Menschen eine Evakuierung angeordnet. Wie die Rettungskräfte am Donnerstag im Onlinedienst X mitteilten, wurden Warnmeldungen an die Bewohner der 60 Kilometer von Madrid entfernten Gemeinde Aldea del Fresno verschickt mit der Aufforderung, ihre Häuser vorsorglich zu verlassen. Die Bewohner sollten demnach in eine andere nahegelegene Ortschaft gebracht werden, um sie von einem außer Kontrolle geratenen Feuer in der Umgebung fernzuhalten.

Mann bei bewaffnetem Banküberfall mit Messer in Regensburg getötet

Bei einem Messerangriff in einer Bank in Regensburg ist ein Mensch getötet worden. Der von dem 20 Jahre alten Angreifer am Donnerstag lebensgefährlich verletzte Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Täter konnte etwa drei Stunden nach der Tat festgenommen werden, er blieb bei dem Zugriff unverletzt. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach den Angehörigen des Opfers sein Mitgefühl aus.

Textgröße ändern: