English Woman's Journal - Epstein-Affäre: Britische Regierung erwägt Andrews Ausschluss aus Thronfolge

Epstein-Affäre: Britische Regierung erwägt Andrews Ausschluss aus Thronfolge


Epstein-Affäre: Britische Regierung erwägt Andrews Ausschluss aus Thronfolge
Epstein-Affäre: Britische Regierung erwägt Andrews Ausschluss aus Thronfolge / Foto: Daniel LEAL - AFP

Nach der vorübergehenden Festnahme des früheren britischen Prinzen Andrew erwägt die Regierung in London einen Ausschluss Andrews aus der Thronfolge. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Regierungskreisen erfuhr, könnte ein entsprechendes Gesetz nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor auf den Weg gebracht werden. Der Sohn der 2022 verstorbenen Queen Elizabeth II. steht derzeit an achter Stelle in der Thronfolge, hinter Prinzessin Lilibet, der Tochter von Prinz Harry.

Textgröße ändern:

Andrew steht im Verdacht, in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Berichte an den verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einer offiziellen Funktion ermittelt.

Die Londoner Metropolitan Police ermittelt nach eigenen Angaben auch unter Sicherheitskräften, die für die Sicherheit Andrews zuständig waren. Gesucht werde "alles, was Polizisten während ihrer Dienstzeit gesehen oder gehört haben, was für unsere laufenden Untersuchungen relevant sein könnte", teilte sie am Freitag mit.

Die Polizei arbeite unabhängig davon mit US-Behörden, um Vorwürfen nachzugehen, denen zufolge mehrere Flüge im Zusammenhang mit dem Transport von Mädchen und Frauen im Auftrag Epsteins von Flughäfen in London aus starteten.

Der frühere Prinz, der wegen seiner Beziehungen zu Epstein bereits alle royalen Titel und Ehren verloren hat, war am Donnerstagmorgen an seinem 66. Geburtstag von der Polizei festgenommen und stundenlang festgehalten worden. Erst am Abend kam er wieder auf freien Fuß. Seither ist er in seinem neuen Zuhause auf dem Gelände von Schloss Sandringham in Ostengland abgetaucht, wohin er auf Geheiß von König Charles III. vor rund zwei Wochen umziehen musste.

Die erste Festnahme eines Mitglieds der königlichen Familie seit Jahrhunderten erschüttert die britische Monarchie. König Charles III. hatte nach der Festnahme seines Bruders erklärt, das Gesetz müsse "seinen Lauf nehmen" und den Ermittlern die volle Unterstützung des Königshauses zugesichert.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Landgericht Kleve: Falscher Notfallsanitäter zu zehn Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Kleve in Nordrhein-Westfalen hat einen falschen Notfallsanitäter zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Das Gericht sprach den 30-Jährigen wegen Totschlags, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Urkundenfälschung in zwei Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstagabend mitteilte. Anhand falscher Papiere war der Mann laut Anklage als Notfallsanitäter eingestellt worden. Er war zweimal im Einsatz. In einem Fall starb ein Patient.

Tödlicher Bergunfall in Bayern: 76-jähriger Urlauber stürzt in den Tod

Bei einem Bergunfall bei Mittenwald in Bayern ist ein 76-jähriger Urlauber ums Leben gekommen. Der aus Berlin stammende Wanderer befand sich am Donnerstag mit seiner Ehefrau im Karwendelgebirge beim Abstieg, als er in einer anspruchsvollen Passage die Kontrolle verlor, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag berichtete.

Brände in Frankreich: Halbinsel Cap Ferret wird evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe

Die Waldbrand-Situation in Frankreich wird immer dramatischer: An der Atlantikküste, wo sich derzeit sehr viele Touristen aufhalten, loderten in der Nacht zum Freitag zwei heftige Flächenbrände weiter, die noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Auto kollidiert an Bahnübergang in Sachsen-Anhalt mit Zug: 76-Jähriger stirbt

Beim Zusammenstoß eines Autos und eines Zugs an einem Bahnübergang in Sachsen-Anhalt ist der 76-jährige Fahrer ums Leben gekommen. Der Mann befuhr am Donnerstagabend mit seinem Wagen im Landkreis Börde einen zu diesem Zeitpunkt geschlossenen Bahnübergang, wie die Polizei in Magdeburg am Freitagmorgen mitteilte. Dort erfasst, trotz eingeleiteter Bremsung, ein Zug das Fahrzeug.

Textgröße ändern: