English Woman's Journal - Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis

Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis


Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis
Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Der gewaltsame Tod eines jungen Rechtsradikalen in Frankreich hat zu einem ungewöhnlichen französisch-italienischen Schlagabtausch geführt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni indirekt eine unerwünschte Einmischung vor: "Ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, dass Leute, die nationalistisch sind und nicht wollen, dass man ihnen reinredet, immer die Ersten sind, die kommentieren, was bei den anderen passiert", sagte Macron am Donnerstag am Rande seiner Indien-Reise. Es wäre besser, jeder würde sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, fügte er hinzu.

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Meloni hatte nach dem Tod des 23-jährigen Quentin Deranque bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung von rechts- und linksextremen Aktivisten in Lyon von einem "Klima des ideologischen Hasses" gesprochen, das sich ihrer Ansicht nach in mehreren Nationen ausbreite. Der Fall sei "eine Wunde für Europa", schrieb sie im Onlinedienst X.

Der italienische Außenminister Antonio Tajani bemühte sich später um versöhnliche Töne. Der Tod des jungen Mannes sei ein Ereignis, "das alle angeht", bemerkte er im Onlinedienst X. "In Italien hat es auch viele Quentins gegeben", schrieb Tajani. Die Verurteilung solcher Taten solle auch "verhindern, dass wir in Italien in eine schlimme Vergangenheit zurückfallen", schrieb er.

F.Stewart--EWJ

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