English Woman's Journal - Schwerverletzter und brennende Bar - Erste Unfälle mit Feuerwerk am Wochenende

Schwerverletzter und brennende Bar - Erste Unfälle mit Feuerwerk am Wochenende


Schwerverletzter und brennende Bar - Erste Unfälle mit Feuerwerk am Wochenende
Schwerverletzter und brennende Bar - Erste Unfälle mit Feuerwerk am Wochenende / Foto: FREDERICK FLORIN - AFP/Archiv

Durch Feuerwerk und Böller ist es am Wochenende zu ersten Unfällen gekommen. Im baden-württembergischen Mannheim brannte am Samstagnachmittag das Nebengebäude einer Bar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Nachbarstadt Heidelberg war in der Nacht zu Samstag ein 18-Jähriger durch die Explosion eines Feuerwerkkörpers schwer verletzt worden.

Textgröße ändern:

In Mannheim rief ein Zeuge die Polizei, da es im Innenhof einer Bar brenne. Der Besitzer löschte das brennende Dach eines Nebengebäudes mit einem Feuerlöscher selbst, noch bevor der Streifenwagen ankam. Die Feuerwehr fand bei ihrer Überprüfung aber weitere Glutnester in der Zwischenwand, wie die Polizei mitteilte.

Ersten Erkenntnissen zufolge habe sich der Brand nach unsachgemäßem Abbrennen von Feuerwerkskörpern entwickelt. Der Brandschaden betrage etwa 1500 Euro. Die Polizei will nun ermitteln, wer die Böller gezündet und den Brand verursacht hat.

Nach dem schweren Unfall in Heidelberg war die Polizei in der Nacht zum Samstag durch Anwohner alarmiert worden, die von einem lauten Knall und einer kräftigen Erschütterung sowie Hilferufen berichteten. Vor Ort fanden die Beamten den 18-Jährigen, der Splitterverletzungen in beiden Augen, Schnittwunden im Gesicht sowie Rußspuren an beiden Händen hatte.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen leisteten die Beamten erste Hilfe, bis der alarmierte Rettungsdienst eintraf. Der 18-Jährige wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ging davon aus, dass der junge Mann sich über den Böller gebeugt hatte, als dieser explodierte. Die Rückstände des Feuerwerkskörpers wurden sichergestellt.

In Thüringen sprengten Unbekannte eine mobile Toilette vermutlich mit Pyrotechnik, wie die Polizei in Gera mitteilte. Ein Zeuge habe am frühen Sonntagmorgen in Ponitz eine Explosion und Stimmen gehört. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Miet-Toilette wurde an einer Baustelle gefunden, sie war völlig zerstört.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden

Nach dem offenbar rassistisch motivierten Anschlag im Großraum Paris mit einem Toten und fünf Verletzten haben die Ermittler in der Wohnung des mutmaßlichen Angreifers eine Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" gefunden. Das Buch sei bei einer Durchsuchung der Wohnung im westlich von Paris gelegenen Plaisir entdeckt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Ermittlerkreisen. Gefunden wurden außerdem eine Bibel und ein Koran.

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Textgröße ändern: