English Woman's Journal - Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Bandenbetrugs und Geldwäsche

Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Bandenbetrugs und Geldwäsche


Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Bandenbetrugs und Geldwäsche
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Bandenbetrugs und Geldwäsche / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Bei Durchsuchungen wegen Bandenbetrugs und Geldwäsche in Deutschland, Belgien, Schweden und Italien haben Ermittler drei Menschen festgenommen. Sie sollen ihre Opfer im großen Stil betrogen haben, wie die Polizei in Dresden am Mittwoch mitteilte. Die drei in Belgien, Schweden und Nordrhein-Westfalen Festgenommenen sollen sich spätestens im Dezember 2024 mit anderen Mittätern zu einer Bande zusammengeschlossen haben.

Textgröße ändern:

Diese habe Unternehmensinhaber und andere wohlhabende Menschen mit der Legende eines Ankaufs von Unternehmen oder Immobilien zu Treffen mit angeblichen Kaufinteressenten ins Ausland gelockt. Als Liquiditätsnachweis sollten die Opfer Edelmetalle oder Kryptowährungen an die Bandenmitglieder übergeben.

Dafür und auch zur Anzahlung für den Verkauf des Unternehmens oder der Immobilie sollten diese Bargeld erhalten. Tatsächlich soll die Bande den Opfers aber Falschgeld gegeben haben. Die Verdächtigen hätten nie die Absicht gehabt, Unternehmen oder Immobilien zu kaufen, hieß es.

Ein Opfer habe im Juni 2025 Goldbarren im Wert von 140.000 Euro übergeben und dafür 155.000 Euro Falschgeld bekommen. Eine Transaktion von Kryptowährungen im Wert von 60.000 Euro verhinderte die Polizei. Ein weiteres Opfer übergab laut den Ermittlungen Goldbarren im Wert von 180.000 Euro und erhielt dafür sowie für die Anzahlung für das verkaufte Unternehmen 680.000 Euro Falschgeld.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Tödliche Attacke bei CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus

Nach der blutigen Attacke beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin gehen die Ermittler nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) von einem "islamistischen Terroranschlag" aus. Nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B. werde unter anderem an Bahn- und Flughäfen sowie an Grenzen "mit sehr hohem Einsatz" gesucht, sagte der Minister am Sonntag in Berlin. Der 21-Jährige sei als Angehöriger der islamistischen Szene bekannt. Bei dem Angriff am Samstagabend wurde eine Frau getötet und knapp 30 Menschen verletzt.

Dobrindt stuft Bluttat beim Berliner CSD als "islamistischen Terroranschlag" ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat beim Christopher Street Day in Berlin als "islamistischen Terroranschlag" eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute "alles" hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es "29 Verletzte und Schwerstverletzte", sagte der Minister. Der Tatverdächtige, ein deutscher Staatsangehöriger libanesischer Abstammung, habe eine Radikalisierung durchlaufen und sei bereits in Berlin zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) mit einer Toten und mehr als einem Dutzend Verletzten wird mit Hochdruck nach einem flüchtigen 21-jährigen Verdächtigen gesucht. Die Polizei in der Hauptstadt warnte am Sonntag davor, den mutmaßlich islamistisch motivierten Abdul B. anzusprechen. Er sei "möglicherweise bewaffnet und gefährlich", hieß es. Polizisten durchkämmten unter anderem Bahnhöfe.

Brände in Frankreich: Flammen kommen bis 15 Kilometer an Großraum Bordeaux heran

In Frankreich ist der verheerende Waldbrand nahe Bordeaux bis 15 Kilometer an die Grenzen des Großraums der Stadt herangerückt. Eine Evakuierung des rund eine Million Einwohner zählenden Großraums "kommt aber nicht in Frage", weil sich das Feuer südlich befinde und nicht im Westen vorrücke, erklärte Bürgermeister Thomas Cazenave am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Bis zur Stadtgrenze seien es noch 25 bis 30 Kilometer.

Textgröße ändern: