English Woman's Journal - Mann wird nach brutaler Tötung in Baden-Württemberg in Psychiatrie untergebracht

Mann wird nach brutaler Tötung in Baden-Württemberg in Psychiatrie untergebracht


Mann wird nach brutaler Tötung in Baden-Württemberg in Psychiatrie untergebracht
Mann wird nach brutaler Tötung in Baden-Württemberg in Psychiatrie untergebracht / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Das Landgericht Stuttgart hat für einen 36-Jährigen wegen der brutalen Tötung eines Manns die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Angeklagte galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Montag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte. Aus diesem Grund wurde er vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.

Textgröße ändern:

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der 36-Jährige im Februar am Bahnhof Wendlingen am Neckar einen Mann getötet hatte. Beide waren zuvor in einen Streit geraten, der in Gewalt eskalierte. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 36-Jährige das Opfer zu Boden und würgte es.

Anschließend trat er dem reglos am Boden liegenden Mann mindestens viermal kraftvoll auf den Kopf. Seinen Tod nahm er dabei billigend in Kauf. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen einige Tage später in einem Krankenhaus.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Schrumpfen der Kirchen in Deutschland ungebrochen - weniger Austritte

Das Schrumpfen der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland hält ungebrochen an. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Mitglieder der Großkirchen um etwa 1,13 Millionen, wie aus den von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag veröffentlichten Statistiken für 2025 hervorgeht. Grund für den anhaltenden Rückgang sind weiter hohe Austrittszahlen sowie Sterbefälle.

Technische Ursache für Brand an Bundeswehrlastwagen in Lüneburg - Millionenschaden

Ein Feuer an einem Lastwagen der Bundeswehr im niedersächsischen Lüneburg ist durch einen technischen Grund verursacht worden. Wie die Polizei in Lüneburg am Montag mitteilte, konnte der Brandausbruch im Bereich der Technik des Transportlastwagens vom Typ Elefant lokalisiert werden. Mögliche Hinweise auf Brandstiftung verdichteten sich demnach nicht.

Raubmord in Schrebergarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen

In einem Prozess um einen Raubmord in einem Schrebergarten im niedersächsischen Hameln ist der Beschuldigte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Hannover stellte nach Angaben eines Sprechers vom Montag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 68-Jährigen praktisch ausschließt.

Anklage gegen früheren Chefarzt wegen Missbrauchs von jugendlichen Patientinnen

Wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von jugendlichen Patientinnen hat die Staatsanwaltschaft Duisburg Anklage gegen einen früheren Chefarzt einer Kinder- und Jugendpsychiatrie erhoben. Wie die Anklagebehörde in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte, werden dem Mediziner sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Jugendlichen zulasten von vier Patientinnen vorgeworfen.

Textgröße ändern: