English Woman's Journal - Kölner Drogenkrieg: Bis zu siebeneinhalb Jahre Haft in weiterem Prozess

Kölner Drogenkrieg: Bis zu siebeneinhalb Jahre Haft in weiterem Prozess


Kölner Drogenkrieg: Bis zu siebeneinhalb Jahre Haft in weiterem Prozess
Kölner Drogenkrieg: Bis zu siebeneinhalb Jahre Haft in weiterem Prozess / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

In einem von mehreren Prozessen um den sogenannten Kölner Drogenkrieg ist ein weiteres Urteil gefallen. Drei Angeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen sechs und siebeneinhalb Jahren verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am späten Montag mitteilte. Laut Anklage sollen die drei Männer Teil einer Kölner Bande gewesen sein, die im großen Stil mit Drogen handelte. Verurteilt wurden sie unter anderem wegen Beihilfe zum Drogenhandel.

Textgröße ändern:

Im Juni 2024 soll die Bande eine Lieferung von mehr als 700 Kilogramm Marihuana übernommen und in einer Lagerhalle in Hürth zwischengelagert haben. Kurz darauf seien rund 350 Kilogramm gewaltsam gestohlen worden. Einem der Angeklagten wurde vorgeworfen, die Täter des Raubüberfalls unterstützt zu haben. Er wurde deshalb unter anderem wegen Beihilfe zum besonders schweren Raub verurteilt.

Der Raub der 350 Kilogramm Marihuana soll Auslöser der Streitigkeiten gewesen sein. In der Folge ereignete sich eine Geiselnahme, um die Geiseln zur Rückgabe des Marihuanas oder zur Zahlung eines siebenstelligen Geldbetrags zu drängen. Im Zusammenhang mit der Geiselnahme fielen bereits im August Urteile. Drei Angeklagte wurden dabei zu Haftstrafen zwischen dreieinhalb und neun Jahren verurteilt.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: