English Woman's Journal - Ehefrau wollte sich scheiden lassen: Lebenslange Haft für Mord in Hessen

Ehefrau wollte sich scheiden lassen: Lebenslange Haft für Mord in Hessen


Ehefrau wollte sich scheiden lassen: Lebenslange Haft für Mord in Hessen
Ehefrau wollte sich scheiden lassen: Lebenslange Haft für Mord in Hessen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat einen 37-Jährigen wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Grund für die Tat war, dass die Frau sich scheiden lassen wollte, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Die Kammer sah es demnach als erwiesen an, dass der Mann seine Frau im Dezember im Streit in Bensheim erstochen hatte.

Textgröße ändern:

Beide lebten zu diesem Zeitpunkt in Scheidung. Schon zuvor war der Mann gewalttätig gegenüber seiner Frau geworden, mit der er drei gemeinsame Kinder hat. Zudem schrieb er ihr vor, wie sie zu leben habe. Aus diesem Grund wollte sich die Frau scheiden lassen. Da er das nicht akzeptierte, beschloss er, sie zu töten.

Der 37-Jährige griff während eines Streits in ihrer Wohnung in Bensheim ein Messer und stach mehrmals auf sie ein. Die Frau erlag ihren Verletzungen noch am Tatort. Mit dem Urteil entsprach die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft aus ihrem Plädoyer. Die Verteidigung forderte eine Verurteilung wegen Totschlags, eine konkrete Strafdauer forderte sie nicht.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: