English Woman's Journal - Bekannt aus "Der Tinder-Schwindler": Israelischer Betrüger in Georgien festgenommen

Bekannt aus "Der Tinder-Schwindler": Israelischer Betrüger in Georgien festgenommen


Bekannt aus "Der Tinder-Schwindler": Israelischer Betrüger in Georgien festgenommen
Bekannt aus "Der Tinder-Schwindler": Israelischer Betrüger in Georgien festgenommen / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Der durch die Netflix-Dokumentation "Der Tinder-Schwindler" bekannt gewordene israelische Betrüger Simon Leviev ist in Georgien festgenommen worden. Der 34-Jährige, der mit richtigem Namen Shimon Yehuda Hayut heißt, sei "auf Ersuchen von Interpol" am Flughafen von Batumi festgenommen worden, teilte ein Sprecher des georgischen Innenministeriums am Montag mit. Einzelheiten nannte er nicht.

Textgröße ändern:

Leviev soll sich von 2017 bis 2019 auf der Dating-App Tinder als reicher Erbe ausgegeben haben. Den Frauen, die er über die App kennenlernte, täuschte er dann angebliche Notlagen vor und bat sie um größere Geldsummen. Das Geld zahlte er nie zurück. Seine Betrugsmasche gilt als besonders drastisches Beispiel für das sogenannte Catfishing, bei dem Betrüger im Internet eine falsche Identität vortäuschen, um ihren Opfern Geld abzunehmen.

Leviev soll seinen Opfern ein Luxusleben inklusive Leibwächtern und Privatjets vorgetäuscht haben, was seinen Schwindel überzeugend, aber auch sehr kostspielig machte. In der 2022 veröffentlichten Netflix-Doku wird die Geschichte mehrerer seiner mutmaßlichen Opfer erzählt. Demnach betrog er Frauen in Norwegen, Finnland und Schweden um schätzungsweise 10 Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro).

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris, bei dem ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt wurden, haben etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert. "Wir wussten, dass die Worte des Hasses erneut mit Töten enden würden", steht über dem am Dienstag von dem Magazin "Politis" veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern zählen der Schauspieler Omar Sy, der Filmemacher Michel Hazanavicius, der ehemalige Fußballstar Lilian Thuram und zahlreiche Rapper. Die Unterzeichner wandten sich gegen "Gleichgültigkeit" und forderten eine Schweigeminute in der Nationalversammlung für den Getöteten.

EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, innerhalb der europäischen Grenzschutzagentur Frontex eine Art flexible Einsatztruppe einzurichten. Frontex solle bis 2041 auf insgesamt 30.000 Mitarbeiter aufgestockt und eine "neue 'Europäische Reserve für Grenzschutz und Abschiebung' mit 17.000 Einsatzkräften geschaffen" werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Diese solle "den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen und bei Bedarf eingesetzt werden können".

Textgröße ändern: