English Woman's Journal - Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt

Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt


Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt
Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Bei einer Art unglücklicher Kettenreaktion sind am Donnerstag zwei Passanten bei zwei Unfällen in Berlin-Mitte durch Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr verletzt worden. Ein 66-jähriger Radfahrer musste mit multiplen Verletzungen intensivmedizinisch behandelt werden, eine 42-jährige Fußgängerin ambulant wegen einer Fußverletzung, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Zunächst erfasste der Fahrer eines Notarztwagens der Feuerwehr, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, den Radfahrer. Zeugenaussagen zufolge überquerte der 66-Jährige bei roter Fußgängerampel die Friedrichstraße, wie es hieß. Er wurde durch die Luft geschleudert und erlitt mehrere schwere Verletzungen.

Als zehn Minuten später ein Polizeiwagen zu dem Unfall fahren wollte, betrat kurz vor der Ankunft die Frau die Fahrbahn. Der Streifenwagen überrollte "in Schrittgeschwindigkeit" den Fuß der 42-Jährigen, wie es hieß. Sie musste von weiteren alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Dieses konnte sie aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: