English Woman's Journal - Synodaler Weg bekommt regelmäßigen Austausch mit Weltkirche

Synodaler Weg bekommt regelmäßigen Austausch mit Weltkirche


Synodaler Weg bekommt regelmäßigen Austausch mit Weltkirche
Synodaler Weg bekommt regelmäßigen Austausch mit Weltkirche

Der sogenannte synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland bekommt künftig die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch mit dem Vatikan. Es werde eine gemischte Gesprächsgruppe mit dem Sekretariat der Bischofssynode der Weltkirche und dem Präsidium der Deutschen Bischofskonferenz geben, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag vor Beginn der dritten Synodalversammlung in Frankfurt am Main.

Textgröße ändern:

Bätzing sprach von einem "großen Schritt nach vorn". Papst Franziskus selber sei sehr interessiert an dieser Zusammenarbeit. Der Limburger Bischof zeigte sich zuversichtlich, dass es bei der bis Samstag dauernden Synodalversammlung erste Beschlüsse geben werde. "Wir wissen, worum es geht", sei sein Gefühl vor den Beratungen.

Der synodale Weg ist ein wegen des Missbrauchsskandals der deutschen katholischen Kirche ins Leben gerufenes Diskussionsforum, in dem Bischöfe und Laien gemeinsam Reformvorschläge für die katholische Kirche machen wollen. Bei der nun beginnenden Synodalversammlung sollen erste Papiere der Foren zur finalen Abstimmung kommen.

Das Stimmengewicht der Bischöfe ist dabei aber größer als das der Laien, für eine Zustimmung sind zwei Drittel der Bischofsstimmen nötig. Das heißt, dezidiert konservative Bischöfe könnten auch ohne Mehrheit Beschlüsse verhindern, wenn sie ein gutes Drittel der Bischöfe auf ihre Seite bekommen.

Themen des synodalen Wegs sind unter anderem Machtstrukturen in der Kirche, die Rolle der Frau und das Priesteramt. Bätzing sagte, es werde ein "ernster Punkt" sein, ob es gelinge, Zweidrittelmehrheiten zu gewinnen. Er sei diesbezüglich aber "sehr zuversichtlich".

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach verheerender Sturzflut in Nepal gerettet

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch "soeben wohlbehalten aus dem Tunnel" des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. "Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde", fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht

Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam teilte am Donnerstag mit, über ein Bekennerschreiben im Zusammenhang mit dem Anschlag informiert worden zu sein. "Die Authentizität des Schreibens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt, noch verneint werden", hieß es. "Aus ermittlungstaktischen Gründen" würden keine weiteren Angaben gemacht.

Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an

In Malta sorgt der Freispruch eines Geschäftsmanns im Prozess um den Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia weiter für Empörung. Hunderte Menschen demonstrierten am Mittwochabend gegen das Urteil, internationale Organisationen für Pressefreiheit reagierten scharf. Regierungschef Robert Abela mahnte am Donnerstag zu "Besonnenheit und Vorsicht" und verwies auf laufende Ermittlungen sowie eine mögliche Berufung.

Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Textgröße ändern: