English Woman's Journal - Leichenfund nach Gewaltverbrechen in Westerwald: Obduktion für Mittwoch geplant

Leichenfund nach Gewaltverbrechen in Westerwald: Obduktion für Mittwoch geplant


Leichenfund nach Gewaltverbrechen in Westerwald: Obduktion für Mittwoch geplant
Leichenfund nach Gewaltverbrechen in Westerwald: Obduktion für Mittwoch geplant / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Leiche nahe des rheinland-pfälzischen Ortes Weitefeld laufen die Untersuchungen zur Klärung der Identität. Eine Obduktion wurde für Mittwoch angesetzt, wie ein Sprecher der Polizei in Koblenz am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Vor vier Monaten hatte ein Gewaltverbrechen mit drei Toten den Ort im Westerwald erschüttert, seitdem wird ein 61-jähriger Verdächtiger aus einem Nachbarort gesucht.

Textgröße ändern:

Die unbekannte Leiche war am Dienstag gefunden worden, die Polizei prüft nach eigenen Angaben etwaige Zusammenhänge mit dem Verbrechen vom 6. April. Damals waren in einem Wohnhaus in Weitefeld ein Ehepaar und dessen 16-jähriger Sohn getötet wurden. Die Polizei sucht seither mit großem Aufwand nach einem 61-jährigen Verdächtigen, der nach der Tat "nachweislich verletzt" in die waldreiche Gegend um Weitefeld flüchtete, wo sich seine Spur verlor.

Nähere Angaben zu dem Leichenfund machten die Ermittler zunächst nicht. Weder der genaue Fundort noch das Geschlecht sind bislang bekannt. "Insbesondere angesichts möglicher Zusammenhänge mit dem Tötungsdelikt am 06. April 2025 in Weitefeld arbeitet die Polizei mit Hochdruck an der zeitnahen Identifizierung der Person", hieß es in einer Mitteilung der Ermittler vom Dienstagabend.

Die Leichen der im April getöteten Familienmitglieder wurden alle in einem gefunden, das Gewaltverbrechen wurde mit Schuss- und Stichwaffen verübt. Der 44-jährigen Mutter gelang es nach der Tat noch, die Polizei zu verständigen. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte starb nach Ermittlerangaben aber auch sie. Der Verdächtige wird seither mit einem Haftbefehl wegen Mordes gesucht.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Belgisches Gericht urteilt im Klimaprozess eines Bauern gegen Total-Konzern

Ein Gericht in der belgischen Stadt Tournai urteilt am Mittwoch (gegen 14.00 Uhr) im Klimaprozess eines Landwirts gegen den Öl- und Gaskonzern Total Energies. Der Rinderbauer Hugues Falys sowie drei Organisationen wollen erreichen, dass Total Verantwortung für Verluste der Landwirtschaft infolge des Klimawandels übernehmen muss und fordern eine Entschädigung. Falys beruft sich auf Dürren, die wegen des Klimawandels häufiger werden.

US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet am Mittwoch über eine mögliche Leitzinssenkung (Bekanntgabe 20.00 Uhr MEZ). Ökonomen rechnen damit, dass die Notenbank den Leitzins das zweite Mal in Folge stabil lässt. Fed-Chef Jerome Powell will im Anschluss vor die Presse treten (20.30 Uhr MEZ).

Georgiens orthodoxer Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben

Nach fast 50 Jahren an der Spitze der Georgischen Orthodoxen Kirche ist Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben. Das sagte Metropolit Shio Mujiri, der die Kirche bis zur Wahl eines neuen Patriarchen übergangsweise leitet, am Dienstag zu Reportern. Ilia II. wurde nach Klinikangaben am Dienstagmorgen mit "massiven Magenblutungen" ins Krankenhaus gebracht. Er stand der Orthodoxen Kirche Georgiens seit 1977 vor, damit war er eines der am längsten amtierenden religiösen Oberhäupter der Welt.

Vatikan-Gericht ordnet Wiederaufnahme von Untreue-Verfahren gegen Kardinal an

Ein Berufungsgericht im Vatikan hat die Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen einen wegen Veruntreuung verurteilten Kardinal angeordnet. Das Gericht begründete den Schritt vom Dienstag in einer der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Entscheidung im Fall von Kardinal Angelo Becciu mit Fehlern im ursprünglichen Verfahren gegen den einst einflussreichen Kardinal.

Textgröße ändern: