English Woman's Journal - Nach Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Beschuldigter festgenommen

Nach Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Beschuldigter festgenommen


Nach Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Beschuldigter festgenommen
Nach Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Beschuldigter festgenommen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Mehr als eine Woche nach dem Tod zweier E-Rollerfahrer in Frankfurt am Main ist der mutmaßliche Unfallverursacher festgenommen worden. Gegen den 23-Jährigen wurde am Dienstag ein Haftbefehl wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags vollstreckt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Frankfurt mitteilten.

Textgröße ändern:

Der Tatverdächtige war den Angaben zufolge in der Nacht zum 6. Juli mit seinem Auto nach rechts auf einen Fahrradweg geraten und hatte dort zwei 23 Jahre alte Männer erfasst, die gemeinsam auf einem E-Scooter fuhren. Einer der beiden Rollerfahrer starb noch am Unfallort. Sein Zwillingsbruder erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Ein weiterer Rollerfahrer im Alter von 27 Jahren wurde schwer verletzt. Bei dem Zusammenstoß prallte er auf die Windschutzscheibe des Wagens und blieb auf der Motorhaube liegen. Der Beschuldigte soll seine Fahrt trotzdem mit unverminderter Geschwindigkeit fortgesetzt haben, bis der 27-Jährige nach etwa 150 Metern zu Boden geschleudert wurde. Er erlitt ein offenes Schädelhirntrauma sowie derart schwere Verletzungen an einem Unterschenkel, dass ihm dieser amputiert werden musste.

Der Autofahrer flüchtete zunächst von der Unfallstelle, stellte sich aber kurz darauf der Polizei. Er war nach Polizeiangaben zum Unfallzeitpunkt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und soll kurz zuvor Lachgas konsumiert haben. Polizeibeamte vollstreckten am Dienstag mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, um Beweismittel zu sichern.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Zwei Menschen galten auch Stunden nach der Detonation noch als vermisst, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Sie wurden in dem schwer beschädigten Gebäude vermutet. Bewohner konnten inzwischen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen.

Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen die Behörden leichteren Zugriff auf Konto- und Immobiliendaten bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium vor, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach sollen künftig verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt und Konten vorübergehend gesperrt werden können. Die Geldwäsche-Aufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern: