English Woman's Journal - Entschärfung von Weltkriegsbombe in Osnabrück: 20.000 Menschen müssen Gebiet räumen

Entschärfung von Weltkriegsbombe in Osnabrück: 20.000 Menschen müssen Gebiet räumen


Entschärfung von Weltkriegsbombe in Osnabrück: 20.000 Menschen müssen Gebiet räumen
Entschärfung von Weltkriegsbombe in Osnabrück: 20.000 Menschen müssen Gebiet räumen / Foto: Thomas Lohnes - AFP/Archiv

Wegen der Entschärfung einer weiteren Weltkriegsbombe in Osnabrück müssen am Dienstag knapp 20.000 Menschen ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen. Wie die Verwaltung der niedersächsischen Stadt mitteilte, sind neben etwa 13.000 Haushalten unter anderem auch der Osnabrücker Hauptbahnhof sowie Schulen und Krankenhäuser von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Das fragliche Gebiet im Stadtkern soll bis 15.00 Uhr geräumt werden.

Textgröße ändern:

Der Blindgänger wurde nach Angaben der Stadt am Montag bei Baggerarbeiten im Bereich des sogenannten Lokviertels gefunden und muss aus Sicherheitsgründen zeitnah entschärft werden. Bei Baumaßnahmen in dem Gebiet um einen früheren Güterbahnhof waren in den vergangenen Monaten bereits mehrfach alte Bomben entdeckt worden, deren Entschärfung großflächige Evakuierungen erforderlich machten.

Erst vor etwa zwei Wochen mussten dort rund elftausend Anwohnerinnen und Anwohner wegen einer der Entschärfung eines 500-Kilogramm-Blindgängers ihre Wohnungen mit nur wenigen Stunden Vorlauf verlassen. "Sorry, sorry, sorry - wir wollen euch wirklich nicht ärgern", erklärte die Stadt am Dienstag vor diesem Hintergrund in ihrem Internetliveticker zu aktuellen Entschärfung. "Wir wissen, was wir euch zumuten". Die neuerliche Bombenentschärfung sei allerdings unumgänglich.

Das Gebiet um den Osnabrücker Hauptbahnhof war nach Behördenangaben während des Zweiten Weltkriegs massiv aus der Luft bombardiert worden, weil es sich um einen strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt handelte. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs direkt neben des Hauptbahnhof soll ein neues Wohn- und Geschäftsviertel entstehen, die entsprechenden Arbeiten laufen.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vor. Im Januar 2016 soll er sich dem IS im Irak angeschlossen haben und bis März 2017 als Kämpfer für die islamistische Organisation tätig gewesen sein.

Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen

Bei einem Treppeneinsturz auf einer Schulbaustelle im nordrhein-westfälischen Gronau sind zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt, wie die Stadt Gronau am Donnerstagabend mitteilte.

Philippinen: Behörden erhöhen Warnstufe nach Ausbruch des Vulkans Mayon

Nach einem Ausbruch des Vulkans Mayon auf den Philippinen haben die Behörden des südostasiatischen Landes die Warnstufe erhöht. Das nationale Vulkaninstitut erhöhte am Freitag die Warnstufe auf seiner Skala von null bis fünf von zwei auf drei und rief zur Evakuierung in einem Umkreis von sechs Kilometern um den Krater auf. Der Mayon schleuderte bei seinem Ausbruch eine dunkle Aschesäule rund 3000 Meter in den Himmel.

Kassel-Calden: Brandanschlag auf Baustelle von Rüstungs-Logistikzentrum

Auf der Baustelle eines Rüstungs-Logistikzentrums am Flughafen Kassel-Calden in Hessen ist es zu einem womöglich politisch motivierten Brandanschlag gekommen. In der Nacht zu Freitag standen in dem Gewerbegebiet, in dem derzeit das Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entsteht, drei Baufahrzeuge in Flammen, wie die Polizei in Kassel mitteilte.

Textgröße ändern: