English Woman's Journal - Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts


Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts
Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Tod eines vierjährigen Kinds bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven ermittelt die Polizei inzwischen wegen eines Tötungsdelikts. Es bestehe ein Anfangsverdacht gegen einen männlichen Verdächtigen, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Mittwoch zunächst ohne Nennung weiterer Einzelheiten mit.

Textgröße ändern:

Nach früheren Ermittlerangaben waren in der Nacht zum Montag Sperrmüll und Unrat im Eingangsbereich eines leerstehenden Geschäfts im Erdgeschoss des kombinierten Wohn- und Geschäftshauses angezündet worden. Rauch zog in ein Treppenhaus und in Wohnungen. Ein vierjähriges Kind starb, mehrere weitere Kinder und Erwachsene wurden dadurch teilweise lebensgefährlich verletzt.

Nach Polizeiangaben wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet. Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um einen in Wilhelmshaven wohnenden Mann.

Anfangsverdacht ist ein juristischer Begriff, der bedeutet, dass es genügend konkrete Hinweise auf eine mögliche Täterschaft gibt, die strafrechtiche Ermittlungen rechtfertigen. Es ist die schwächste Verdachtsabstufung, die das deutsche Recht kennt. Für Untersuchungshaft ist dringender Tatverdacht nötig.

Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, waren sämtliche Brandverletzten inzwischen außer Lebensgefahr. Unter diesen befand sich unter anderem auch die Mutter des gestorbenen Kinds. Das Haus war weiterhin unbewohnbar. Die Ermittler baten weiterhin Zeugen um Hinweise auf verdächtige Beobachtungen.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

23-Jähriger entführt in Bayern Kind aus Standesamt

Ein 23-Jähriger hat in Bayern ein Kind aus einem Standesamt entführt. Das Kleinkind wurde später wohlbehalten gefunden, wie die Polizei in Nürnberg am Donnerstag mitteilte. Der 23-Jährige flüchtete. Der Mann war demnach am Mittag in Lauf an der Pegnitz zusammen mit seiner 19 Jahre alten Lebensgefährtin und ihrem Kind zum Heiraten beim Standesamt.

Thüringen: Arbeiter wird zwischen Lastwagen und Laderampe eingequetscht und stirbt

Im thüringischen Ilmenau ist ein Mann zwischen einem Lastwagen und einer Laderampe eingequetscht und dabei getötet worden. Der 36-Jährige war der Beifahrer des Lastwagens, mit dem am frühen Donnerstagmorgen Ware für einen Supermarkt geliefert werden sollte, wie die Polizei in Gotha mitteilte. Er stieg aus dem Fahrzeug aus und wies den 48-jährigen Fahrer ein.

Schockanruf in Bayern: Betrüger erbeuten Schmuck für mehrere hunderttausend Euro

Mit einem Schockanruf haben Betrüger eine Seniorin aus dem bayerischen Fürth um mehrere hunderttausend Euro gebracht. Die 82-Jährige erhielt am Mittwochabend einen Anruf von einem angeblichen Arzt, wie die Polizei am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Er berichtete der Frau, dass ihr Sohn einen tödlichen Unfall verursacht habe und sie nun eine Kaution in Form von Geld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen hinterlegen müsse.

Bayern: Lebenslange Haft nach Todesschüssen auf Hochzeitsfeier in Fürth

Ein Jahr nach tödlichen Schüssen auf einer Hochzeitsfeier im bayerischen Fürth hat das Landgericht Nürnberg-Fürth den Todesschützen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann als "Akt der Selbstjustiz" auf der Feier den Vater seiner früheren Lebensgefährtin erschossen hatte, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Der Vater und die beiden Brüder des Angeklagten müssen sich demnach ab Ende April wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten.

Textgröße ändern: