English Woman's Journal - Tödlicher Messerangriff auf Jogger aus Frust: Mordprozess vor Landgericht Stuttgart

Tödlicher Messerangriff auf Jogger aus Frust: Mordprozess vor Landgericht Stuttgart


Tödlicher Messerangriff auf Jogger aus Frust: Mordprozess vor Landgericht Stuttgart
Tödlicher Messerangriff auf Jogger aus Frust: Mordprozess vor Landgericht Stuttgart / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Stuttgart hat am Mittwoch der Mordprozess gegen einen 25 Jahre alten Mann begonnen, der im November einen ihm zufällig entgegenkommenden Jogger niedergestochen haben soll. Der 56 Jahre alte Jogger starb kurze Zeit nach der Attacke in der 5000-Einwohner-Gemeinde Hochdorf im Landkreis Esslingen an den Folgen der im Brustbereich erlittenen Stichverletzungen. Der Angreifer soll mit dem Messer 17 Zentimeter tief in den Körper seines Opfers eingedrungen sein und auch das Herz durchstochen haben.

Textgröße ändern:

Als Tatmotiv geht die Anklage von Frust des aus Afghanistan stammenden Asylbewerbers aus. Er soll über seine wenige Tage vorher erfolgte Verlegung von einer Asylbewerberunterkunft in Hochdorf nach Wernau am Neckar frustiert gewesen sein.

Außerdem soll er über einen kurz vorher stattgefundenen Streit in seiner ehemaligen Unterkunft verärgert gewesen sein. Nach Verlesung der Anklage machte der Mann nur Angaben zu seinen Personalien, nicht aber zur Sache, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Zugunglück in Spanien: Verzweiflung bei Trauergottesdienst in Urda

Drei Tage nach der verheerenden Zugkollision mit 69 Toten in Spanien sind nahe der Unglücksstelle in der Provinz Toledo zahlreiche Menschen zu einem Gedenkgottesdienst zusammengekommen. In der Gemeinde Urda versammelten sich am Samstag in und um die Kirche San Juan Bautista Angehörige der Opfer, Anwohner und hochrangige Lokalpolitiker. Viele von ihnen waren in Tränen aufgelöst.

Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein

Nach einer nächtlichen Eskalation im Konflikt um Polens Verfassungsgericht hat Präsident Karol Nawrocki Politiker aller im Parlament vertretenen Parteien einbestellt. "Aufgrund der Bedrohung, die auf der inneren Sicherheit der Republik Polen lastet, berufe ich heute dringende Konsultationen unter Beteiligung von Vertretern der im Parlament vertretenen Kräfte ein", erklärte Nawrocki in einer von seinem Kabinettschef Pawel Szefernaker am Samstag verlesenen Stellungnahme.

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Textgröße ändern: