English Woman's Journal - Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht

Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht


Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht
Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht

Auch nach dem Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wird sie wohl im Gottesdienst vielerorts noch die Regel bleiben. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag unter Berufung auf eine Abfrage bei den evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern. Diese würden den einzelnen Gemeinden weiterhin "dringend" eine Maskenpflicht empfehlen.

Textgröße ändern:

"Sollte die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wegfallen, dann wird es für Gottesdienste und für Veranstaltungen in Gemeindehäusern die dringende Empfehlung geben, wegen der hohen Inzidenzen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen", sagte beispielsweise ein Sprecher des Bistums Erfurt dem RND.

In der evangelischen Kirche können die Gemeinden dem Bericht zufolge selbst entscheiden, welche Corona-Regeln sie aufstellen. "Auch nach dem Wegfall vieler Corona-Regeln steht die Gesundheit der Gottesdienstbesucher und -besucherinnen in den Kirchen im Vordergrund. So werden viele Gemeinden mit ihren Regelungen über das in den Ländern geforderte Maß an Schutz hinausgehen", sagte ein Sprecher der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem RND.

Am Samstag endet die Übergangsfrist für die Anwendung der breit angelegten Corona-Eindämmungsmaßnahmen nach dem alten Infektionsschutzgesetz. Danach ist das Tragen einer Maske nur noch im öffentlichen Nahverkehr und in speziellen Einrichtungen wie Krankenhäusern Pflicht. Weitergehende Vorgaben können von staatlicher Seite lediglich in Gebieten verhängt werden, die vom jeweiligen Landtag als Hotspot eingestuft wurden.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen

Vor dem Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat am Montag ein Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der radikalislamischen Hisbollah-Miliz begonnen. Das teilte ein Gerichtssprecherin mit. Der 51-Jährige soll laut Anklage mehrere Jahre lang im Libanon und in Syrien als Elektrotechniker an der Wartung von Raketen und Raketenabwehrsystemen der Miliz gearbeitet haben. Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Diese kämpft gegen Israel.

Mutmaßliche Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal bei Detmold: Staatsschutz ermittelt

Am Hermannsdenkmal bei Detmold in Nordrhein-Westfalen haben mutmaßliche Rechtsextreme einen mehrstündigen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 21-jähriger Aktivist besetzte das Denkmal am Sonntag über mehrere Stunden, wie die örtliche Polizei mitteilte. Mehrere Vermummte hatten sich zuvor Zutritt zu dem Denkmal verschafft. Nach Einschätzung der Ermittler sind diese der Identitären Bewegung zuzurechnen. Die Vermummten zündeten demnach Pyrotechnik und entrollten Banner.

"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse

Nach dem Bundesparteitag der Linken hat sich der Zentralrat der Juden scharf von der Partei distanziert. "Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub", sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, am Sonntag der "Welt". Er fügte hinzu: "Für Jüdinnen und Juden macht sie sich damit unwählbar."

"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom ist der neue katholische Bischof von Münster, Heiner Wilmer, am Sonntag in sein Amt eingeführt worden. "Seid nicht bange, seid standhaft, haltet fest am Glauben" appellierte er an die Gläubigen seines Bistums. Der 65 Jahre alte Wilmer war zuvor Bischof von Hildesheim und ist seit Februar auch Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.

Textgröße ändern: