English Woman's Journal - Favoriten zeigen im ESC-Finale starke Auftritte

Favoriten zeigen im ESC-Finale starke Auftritte


Favoriten zeigen im ESC-Finale starke Auftritte

Die Favoriten haben sich im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) keine Blöße gegeben: Finnland, Australien und Bulgarien zeigten Samstagabend im Wettbewerb in der Wiener Stadthalle starke Auftritte. Auch die für Deutschland angetretene Sarah Engels lieferte eine gute Show mit ihrem Lied "Fire" - Siegchancen werden Engels aber nicht zugerechnet.

Textgröße ändern:

Jurys aus allen Teilnehmerländern sowie das Publikum stimmen in dem noch laufenden ESC-Finale ab, wer den Wettbewerb gewinnen wird. Mit einem Ergebnis wird nach Mitternacht gerechnet. Der ESC ist der weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb, der Gewinner oder die Gewinnerin wird mit einem gläsernen Mikrofon ausgezeichnet.

Für Deutschland startete Sarah Engels mit der Popnummer "Fire" bereits als Zweite des Wettbewerbs. Die 33-Jährige zeigte einen von vielen Showelementen begleiteten, starken Auftritt. Passend zum Liedtitel schossen Feuerfontänen hoch, Engels ließ sich auf der Bühne ihr weißes Kleid vom Leib reißen und tanzte im goldenen Body weiter.

Insgesamt zeigte Engels mit ihren Tänzerinnen einen stark körperbetonten Auftritt. Ob das für eine gute Platzierung reicht, wird sich in der Abstimmung beweisen müssen. In den Wettbüros wurde Deutschlands Beitrag kurz vor dem Finale auf einem der hinteren Plätze gesehen.

In den Wettbüros gilt schon seit Wochen Finnland als Favorit. Das finnische Duo mit Sänger Pete Parkokonen und Geigerin Linda Lampenius wurde den Erwartungen voll gerecht und zeigte einen perfekten Auftritt. 20 Jahre nach dem Sieg der Monsterrocker Lordi hofft Finnland auf seinen zweiten Sieg in der ESC-Geschichte. Aber auch die als stärkste Konkurrentin der Finnen geltende Australierin Delta Goodrem lieferte eine mitreißende Show. Genau wie die Bulgarin Dara mit ihrem Partyhit "Bangaranga". Diese drei Starter lagen nach den Auftritten und vor der Abstimmung in den Wettbüros vorne.

Wien ist Gastgeberstadt des ESC, weil im vergangenen Jahr der österreichische Sänger JJ den Wettbewerb gewinnen konnte. Der ESC feiert in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen. Getrübt wird das Jubiläum von einem Streit über die Teilnahme Israels. Mit den Niederlanden, Spanien, Irland, Slowenien und Island boykottieren fünf Länder den Wettbewerb aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen.

Am Rande des ESC kam es am Samstagnachmittag zu einer Kundgebung und Demonstration gegen die Teilnahme Israels. Einige hundert Menschen protestierten, dabei wurden zahlreiche palästinensische Flaggen gezeigt. Die Proteste blieben ohne größere Zwischenfälle. Die Teilnehmerzahlen lagen deutlich unter den Erwartungen der Veranstalter.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Sprung ins Wasser: Polizist rettet Zwergpudel auf Hafenbecken in Rheinland-Pfalz

Ein Polizist hat in Ludwigshafen einen Zwergpudel aus einem Hafenbecken im Rhein gerettet. Wie die örtliche Polizei mitteilte, war der Besitzer zweier Zwergpudel am Dienstag in der rheinland-pfälzischen Stadt spazieren, als sich einer der Hunde los riss und davon lief. Mehrere Polizisten suchten daraufhin nach dem ausgebüxten Hund.

Spanische Fußballnationalmannschaft nach WM-Sieg begeistert in Madrid empfangen

Die spanische Fußballnationalmannschaft ist nach ihrem WM-Titelgewinn mit Begeisterung in der Heimat empfangen worden. Die Fußballer fuhren am Montagabend im offenen Doppeldecker durch die Straßen der spanischen Hauptstadt Madrid, wo ihnen zehntausende Fans mit rot-gelben Spanien-Flaggen zujubelten. "Reyes del Mundo" stand auf dem Bus - "Könige der Welt".

Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen

Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid - mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.

Spanien triumphiert bei Fußball-WM - Buh-Rufe für Trump und Infantino

Mit einem 1:0-Sieg von Spanien gegen Argentinien nach Verlängerung und einer spektakulären Halbzeitshow ist die Fußball-Weltmeisterschaft zuende gegangen. Nach dem Finalspiel in East Rutherford in den Vereinigten Staaten überreichte US-Präsident Donald Trump am Sonntag (Ortszeit) gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino Spaniens Kapitän Rodri den Pokal. Eine Halbzeitshow voller Musik-Superstars führte zu einer deutlich verlängerten Halbzeitpause.

Textgröße ändern: