English Woman's Journal - US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei

US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei


US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei / Foto: Leonardo MUNOZ - AFP

Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren jahrelangen schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit um Vorwürfe sexueller Belästigung und Verleumdung beigelegt. Die beiden Stars erzielten am Montag (Ortszeit) eine außergerichtliche Einigung, wie ihre Anwälte mitteilten. Eine Vergleichssumme wurde nicht genannt. Lively hatte Baldoni in einer Klage sexuelle Belästigung bei Dreharbeiten vorgeworfen, Baldoni konterte mit Verleumdungsvorwürfen.

Textgröße ändern:

Nach den Dreharbeiten zu dem 2024 in die Kinos gekommenen Film "Nur noch ein einziges Mal" hatte Lively sich über Baldonis Verhalten am Set beschwert und Klage gegen ihren Co-Star und Regisseur eingereicht. Sie warf ihm unter anderem vor, ständig über sein Sexualleben gesprochen zu haben. Außerdem habe Baldoni versucht, Sex-Szenen in den Film einzubauen, die nicht im Drehbuch standen und denen Lively nicht vorab zugestimmt hatte. Die durch die Serie "Gossip Girl" bekannt gewordene Lively warf Baldoni zudem vor, eine Schmutzkampagne gegen sie organisiert zu haben, um ihren Ruf zu ruinieren.

Baldoni hatte Lively und ihren Mann, den Hollywood-Star Ryan Reynolds, daraufhin wegen Verleumdung verklagt und mindestens 400 Millionen Dollar (350 Millionen Euro) Schadenersatz gefordert. Ein Richter wies Baldonis Klage im vergangenen Juni ab.

Auch ein Teil von Livelys Vorwürfen wurde von einem Richter abgewiesen. Andere Vorwürfe blieben dagegen bestehen, am 18. Mai hätte ein Prozess beginnen sollen.

In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten Livelys und Baldonis Anwälte den Film am Montag als "eine Quelle des Stolzes" für "alle, die an seiner Entstehung mitgewirkt haben". Zugleich erklärten sie, der Entstehungsprozess des Films sei mit "Herausforderungen verbunden" gewesen. Die von Lively "vorgebrachten Bedenken haben es verdient, angehört zu werden", hieß es weiter. "Wir hoffen aufrichtig, dass dies einen Abschluss ermöglicht und es allen Beteiligten erlaubt, konstruktiv und in Frieden voranzuschreiten."

Lively und Baldoni hatten ihren erbitterten Streit immer wieder auch über die Medien ausgetragen. Wenige Stunden nach der außergerichtlichen Einigung erschien Lively am Montagabend strahlend und in einem aufsehenerregenden pastellfarbenen Ballkleid mit Tüll-Schleppe zur legendären Met-Gala in New York.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Herbstverkehr: Wildwechsel, Nebel und nasses Laub erhöhen Unfallrisiko

Autofahrer müssen im Herbst besonders mit Wildwechsel, schlechter Sicht und rutschigen Straßen rechnen. 2024 meldeten Versicherer mehr als 276.000 Wildunfälle.

Betrunkener will 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus Hotel in Mainz stehlen

Eine rund 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus einem Hotel in Mainz hat es einem betrunkenen Mann offenbar angetan. Er versuchte, die Figur aus dem Hotelfoyer nahe des Hauptbahnhofs zu stehlen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wurde der Mann am Donnerstagabend dabei beobachtet, wie er die Dickhäuterfigur in Richtung Bahnhofsplatz zog.

Textgröße ändern: