English Woman's Journal - Experten sehen "wenig Hoffnung" für Belugawal in der Seine

Experten sehen "wenig Hoffnung" für Belugawal in der Seine


Experten sehen "wenig Hoffnung" für Belugawal in der Seine
Experten sehen "wenig Hoffnung" für Belugawal in der Seine / Foto: Jean-François MONIER - AFP

Für den abgemagerten Belugawal in der Seine gibt es nur noch "wenig Hoffnung". Dies sagte Lamya Essemlali von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd am Sonntag nach einem Treffen mit französischen Behördenvertretern und Experten. Um zu überleben, müsse das Tier irgendwie innerhalb von ein oder zwei Tagen aus der 70 Kilometer von Paris entfernten Schleuse herauskommen, in der es sich derzeit befinde.

Textgröße ändern:

Der Belugawal war am vergangenen Dienstag erstmals in der Seine gesichtet worden und am Freitag in die Schleuse geschwommen. Das dortige stehende Wasser ist zu warm für das ohnehin angeschlagene Tier. Normalerweise lebt die Art in arktischen Gewässern vor den Küsten Russlands, Alaskas und Kanadas.

Es seien "keine optimalen Bedingungen" für den Wal in der Schleuse, sagte Essemlali. Allerdings hätten Behörden und Experten Zweifel an seiner Fähigkeit, von selbst ins Meer zurückzukehren.

Auch verweigert der Belugawal weiterhin die Nahrung. Sein Appetitmangel könnte Anzeichen für eine Krankheit sein, erklärte Essemlali. "Er ist unterernährt und das schon seit mehreren Wochen oder sogar Monaten. Er hat im Meer nicht mehr gegessen." Zwar habe der Wal offenbar nach wie vor Kraft, reagiere auf Reize und sei neugierig. Doch hätten die Behörden und Experten nur "wenig Hoffnung" auf sein Überleben.

Es ist nach Angaben von Experten erst das zweite Mal, dass sich ein Belugawal nach Frankreich verirrt hat. Beim ersten Mal hatte ein Fischer im Jahr 1948 in der Loire-Mündung einen Wal in seine Netze gezogen.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Berauscht am Steuer festgenommen: Britney Spears gelobt Besserung

US-Popstar Britney Spears hat nach einer Autofahrt unter mutmaßlichem Alkohol- oder Drogeneinfluss eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht und danach Besserung gelobt. Der Vorfall sei "absolut unentschuldbar", erklärte das Management der 44-Jährigen gegenüber der "New York Times" und dem "Hollywood Reporter". Die Sängerin werde nun "die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten".

Burlesquetänzerin Dita Von Teese hielt sich nie für Antifeministin

Die US-Burlesque- und Stripteasetänzerin Dita Von Teese hat sich nie für eine Antifeministin gehalten. Als sie anfing, in Stripklubs aufzutreten, sei dies bisweilen behauptet worden, sagte die 53-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Aber ich habe das immer für einen unsinnigen Vorwurf gehalten, da ich Spaß hatte, mein eigenes Geld verdiente und immer klare Ansagen machte, wie weit ich gehen würde."

Britney Spears wegen Trunkenheit am Steuer eine Nacht im Gefängnis

US-Popstar Britney Spears ist US-Medien zufolge in der Nähe von Los Angeles kurzzeitig wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Spears wurde am Mittwochabend (Ortszeit) in Gewahrsam genommen und über Nacht festgehalten, wie aus Unterlagen der Polizei von Ventura County in Kalifornien hervorgeht. Demnach wurde Spears am frühen Morgen freigelassen und für den 4. Mai ein Gerichtstermin angesetzt.

Drei vermisste Landschildkröten in Nordrhein-Westfalen wieder bei Besitzerin aufgetaucht

In Nordrhein-Westfalen sind drei vermisste Landschildkröten wieder im Garten ihrer Besitzerin aufgetaucht. Ob sie ihren Weg allein fanden oder Diebe das Gewissen plagte, teilte die Polizei in Viersen am Donnerstag nicht mit. Die Reptilien, die bereits seit 50 Jahren bei der Frau in Nettetal leben, waren am Dienstag als gestohlen gemeldet worden.

Textgröße ändern: