English Woman's Journal - Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden

Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden


Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden
Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden / Foto: Daniel Müller - Greenpeace Germany/AFP/Archiv

Der vor der Ostseeküste im Sterben liegende Buckelwal hat seine Position nicht verändert - lebt aber noch. "Der Wal atmet alle vier bis fünf Minuten und gibt auch Laute von sich", erklärte am Samstag Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). "Nach den Ostertagen sollen noch einmal Fachleute den Gesundheitszustand des Tieres begutachten." Dies sei für alle weiteren Planungen wichtig.

Textgröße ändern:

Um es dem Tier leichter zu machen, wurde am Freitag mit der Befeuchtung des Walrückens begonnen. Aufgrund veränderter Windverhältnisse seien die Sprinkler nun versetzt worden, um die Befeuchtung weiter sicherzustellen, teilte Backhaus mit. "Damit wird klar: Wir kümmern uns – bis zur letzten Minute." Eine "Walwache" durch die Polizei und Mitarbeitende des Landes sei auch sichergestellt.

Backhaus dankte ihnen "ausdrücklich" für ihr Engagement und dankte für schon zur Rettung oder Bergung des Tieres eingereichte Pläne. "Alle ernst zu nehmenden Konzepte werden von uns sorgfältig geprüft und zwar aus technischer Sicht aber auch im Hinblick auf den Tierschutz", kündigte der Minister an.

Der etwa zwölf bis 15 Meter lange Buckelwal irrte nach Behördenangaben seit rund vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag vergangener Woche strandete das Tier zunächst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank. Nachdem er dort mit Baggern wieder befreit wurde, saß er seit Samstag vor Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarer Bucht fest.

Am Montagabend hatte sich das zunehmend geschwächte und wohl auch kranke Tier nochmals aus eigener Kraft vom Meeresgrund gelöst und war für einige Stunden verschwunden, bevor es am Dienstag in die Wismarer Bucht zurückkehrte und sich vor Poel bei Wismar erneut auf Grund legte.

Behörden und Experten sehen für den Buckelwal keine Hoffnung mehr. Es wird davon ausgegangen, dass er dort stirbt. Um das Tier wurde deshalb eine 500-Meter-Sperrzone eingerichtet.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Herbstverkehr: Wildwechsel, Nebel und nasses Laub erhöhen Unfallrisiko

Autofahrer müssen im Herbst besonders mit Wildwechsel, schlechter Sicht und rutschigen Straßen rechnen. 2024 meldeten Versicherer mehr als 276.000 Wildunfälle.

Betrunkener will 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus Hotel in Mainz stehlen

Eine rund 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus einem Hotel in Mainz hat es einem betrunkenen Mann offenbar angetan. Er versuchte, die Figur aus dem Hotelfoyer nahe des Hauptbahnhofs zu stehlen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wurde der Mann am Donnerstagabend dabei beobachtet, wie er die Dickhäuterfigur in Richtung Bahnhofsplatz zog.

Textgröße ändern: