English Woman's Journal - Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz

Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz


Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz
Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz / Foto: Olivier MORIN - AFP/Archiv

Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am Dienstag ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Das Tier wurde am Nachmittag nordöstlich der Ortschaft Steinbeck im Landkreis Nordwestmecklenburg von einer Passantin gesichtet, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Streifenwagen rückte aus, und Beamte bestätigten die Beobachtung wenig später.

Textgröße ändern:

Auch der betroffene Fischer bemerkte laut Polizei, dass sich der Wal in seinem Netz verfangen hatte und holte dieses ein. Dabei sei das Netz durchtrennt worden, so dass der Wal sich seewärts habe bewegen können. Das Tier sei nicht gestrandet und von einem Küstenstreifenboot mit Abstand etwa 35 Minuten begleitet worden. "Es konnte beobachtet werden, dass der Wal zügig schwamm und längere Perioden tauchte", hieß es im Polizeibericht.

Um das Tier hatte sich demnach jedoch eine Leine verfangen. Dies wiederum lege die Vermutung nahe, dass es sich um denselben Wal handeln könnte, der vor einer Woche im Hafen von Wismar gesichtet worden sei, und dass sich die Leine bereits damals an dem Tier verfangen habe, erklärte die Polizei. Weitere Maßnahmen sollten nun mit fachkundigen Stellen abgestimmt werden. Von einer Gefährdung der Schifffahrt sei nicht auszugehen.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist in der Dresdner Altstadt am Mittwoch erneut eine großangelegte Evakuierung nötig. Etwa 18.000 Menschen müssen bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie die sächsische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kommen demnach etwa Pendler oder Touristen im Sperrkreis von einem Kilometer um die Fundstelle. Wie lange die Evakuierung dauern werde, sei offen, hieß es von der Stadt.

Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder

In Baden-Württemberg haben Zollbeamte zwei Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder beschlagnahmt. Eine 32-jährige Frau aus der Schweiz hatte die aus streng geschützten Tierarten gefertigten Taschen im Internet verkauft, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Die Beamten entdeckten die Taschen vor rund zwei Wochen im Kofferraum ihres Fahrzeugs in Konstanz.

Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken

In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.

Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben

Der vor zehn Jahren gestorbene frühere Außenminister und FDP-Bundeschef Guido Westerwelle würde den Liberalen nach Ansicht seines Lebensgefährten Michael Mronz bis heute die Treue halten. "Auf keinen Fall hätte er die Partei aufgegeben", sagte Mronz der Zeitschrift "Stern" laut Mitteilung vom Dienstag. Westerwelle würde vielmehr schauen, "wie er dazu beitragen kann, dass es der FDP wieder besser geht".

Textgröße ändern: