English Woman's Journal - Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an

Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an


Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an
Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an / Foto: Stefano RELLANDINI - AFP/Archiv

Nachdem bereits mehrere Medaillen der derzeitigen Olympischen Winterspiele in Italien kaputt gegangen sind, bieten die Ausrichter den betroffenen Sportlerinnen und Sportlern nun einen Reparaturservice an. US-Skirennläuferin Breezy Johnson war eine der ersten, bei der das Problem auftrat. Ihre Goldmedaille fiel am Sonntag kurz nach ihrem Sieg bei einem Medienauftritt vom Band.

Textgröße ändern:

Auch der deutsche Biathlet Justus Strelow, der mit der Mixedstaffel Bronze gewann, hatte Probleme mit dem Steg, an dem das Medaillenband hängt. Die Goldmedaille der US-Eiskunstläuferin Alysa Liu, die sie im Team-Wettbewerb holte, erwies sich ebenfalls als nicht ausreichend stabil.

"Bei einer begrenzten Zahl von Medaillen sind verschiedene Probleme aufgetreten, aber das Organisationskomitee arbeitet eng mit der italienischen Prägeanstalt zusammen, die für die Medaillen verantwortlich ist", sagte der Kommunikationschef der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina, Luca Casassa, am Dienstag vor Journalisten. Mittlerweile gebe es eine Lösung und die betroffenen Athleten sollten ihre beschädigten Medaillen abgeben, "damit sie repariert werden können".

Casassa versicherte, "dass die Medaillen den höchsten Qualitätsstandards entsprechen werden". Bei Johnson war es mit einer einfachen Reparatur aber offenbar nicht getan. "Yeah, sie haben mir eine neue gegeben", sagte sie. Nun müsse sie die Auszeichnung aber noch gravieren lassen. Die alte, zerbrochene Medaille durfte die US-Sportlerin nicht zur Erinnerung behalten: "Sie lassen Dich nicht mehrere dieser Dinger haben", sagte sie.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Umfrage: Smartphonenutzer haben im Schnitt 46 Apps installiert

Smartphonenutzer haben einer Umfrage zufolge im Schnitt 46 Apps installiert. Die bereits vorinstallierten Programme sind dabei nicht eingerechnet, wie der Branchenverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte. 49 Prozent haben sogar mehr als 50 Apps auf dem Smartphone. Nur vier Prozent haben keine zusätzliche App installiert.

Wal-Drama in der Ostsee zieht sich hin: Tier liegt weiterhin fest

Das Drama um den vor der Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal zieht sich hin. Am Dienstagmorgen lag der Wal weiterhin an der Stelle, wo er sich am Vortag nach einem Freischwimmversuch erneut festgeschwommen hat. Wie in Bildern von Liveübertragungen zu sehen war, atmete er noch und bewegte sich ab und an. Wegen des gesunkenen Wasserstands lag sein Körper aber zu erheblichen Teilen oberhalb der Wasseroberfläche.

Verbände fordern sicherere Schulwege für Kinder

Ein Bündnis mehrerer Verbände hat Politik und Kommunen zu besseren und sichereren Schulwegen aufgerufen. Notwendig seien unter anderem übersichtlichere Kreuzungen, ausreichend lange Ampelphasen und mehr sogenannte Schulstraßen, teilten die Verbände am Dienstag mit. Sie verwiesen auf eine Erhebung des Sinus-Instituts, wonach rund 67 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gern zu Fuß gehen.

Mordanklage gegen US-Rapper D4vd nach Fund von zerstückelter Mädchenleiche

Gut ein halbes Jahr nach dem Fund einer verwesten Leiche in einem abgestellten Auto in Los Angeles ist der US-Rapper D4vd wegen Mordes angeklagt worden. Dem 21-Jährigen solle die Anklage noch am Montag eröffnet werden, sagte Staatsanwalt Nathan Hochman vor Reportern. Neben Mord werde dem Musiker unter anderem vorgeworfen, Sex mit seinem minderjährigen Opfer gehabt und die Leiche des Mädchens zerstückelt zu haben.

Textgröße ändern: