English Woman's Journal - Letzter Zeitungsausrufer von Paris mit Verdienstorden geehrt

Letzter Zeitungsausrufer von Paris mit Verdienstorden geehrt


Letzter Zeitungsausrufer von Paris mit Verdienstorden geehrt
Letzter Zeitungsausrufer von Paris mit Verdienstorden geehrt / Foto: Guillaume BAPTISTE - AFP/Archiv

Wenn ihm die Schlagzeilen der Zeitungen zu langweilig sind, dann denkt er sich neue aus, um seine Ware anzupreisen: "Trump hat Korsika gekauft", pries Ali Akbar seine Zeitungen jüngst bei seiner Tour durch Paris an. Am Mittwochabend wurde der letzte Zeitungsausrufer von Paris von Präsident Emmanuel Macron persönlich mit dem französischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Textgröße ändern:

Als der Präsident noch Student war, zog Akbar bereits durch das Viertel am linken Seine-Ufer, um dort mit flotten Sprüchen seine Zeitungen zu verkaufen. Zunächst verkaufte er Satireblätter, heute vor allem "Le Monde". Als er diese Arbeit aufnahm, gab es noch rund 50 mobile Zeitungsverkäufer in Paris, die etwa an den Métro-Eingängen standen. Akbar baute sein Geschäft aus, indem er durch die Cafés zog und sich amüsante Schlagzeilen ausdachte.

Damals verkaufte er pro Tag bis zu 200 Zeitungen, heute sind es im Schnitt 30. Der 73-Jährige bezieht längst Rente und arbeitet trotzdem weiter, jeweils zwischen 15.00 und 22.00 Uhr. Er sei "gerührt" über die Auszeichnung, sagte er bei der Feierstunde im Elysée-Palast. Und er freue sich schon darauf, seine neue Schlagzeile in die Welt zu rufen: "Ich hab's geschafft, jetzt bin ich Ritter!"

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Sprung ins Wasser: Polizist rettet Zwergpudel auf Hafenbecken in Rheinland-Pfalz

Ein Polizist hat in Ludwigshafen einen Zwergpudel aus einem Hafenbecken im Rhein gerettet. Wie die örtliche Polizei mitteilte, war der Besitzer zweier Zwergpudel am Dienstag in der rheinland-pfälzischen Stadt spazieren, als sich einer der Hunde los riss und davon lief. Mehrere Polizisten suchten daraufhin nach dem ausgebüxten Hund.

Spanische Fußballnationalmannschaft nach WM-Sieg begeistert in Madrid empfangen

Die spanische Fußballnationalmannschaft ist nach ihrem WM-Titelgewinn mit Begeisterung in der Heimat empfangen worden. Die Fußballer fuhren am Montagabend im offenen Doppeldecker durch die Straßen der spanischen Hauptstadt Madrid, wo ihnen zehntausende Fans mit rot-gelben Spanien-Flaggen zujubelten. "Reyes del Mundo" stand auf dem Bus - "Könige der Welt".

Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen

Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid - mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.

Spanien triumphiert bei Fußball-WM - Buh-Rufe für Trump und Infantino

Mit einem 1:0-Sieg von Spanien gegen Argentinien nach Verlängerung und einer spektakulären Halbzeitshow ist die Fußball-Weltmeisterschaft zuende gegangen. Nach dem Finalspiel in East Rutherford in den Vereinigten Staaten überreichte US-Präsident Donald Trump am Sonntag (Ortszeit) gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino Spaniens Kapitän Rodri den Pokal. Eine Halbzeitshow voller Musik-Superstars führte zu einer deutlich verlängerten Halbzeitpause.

Textgröße ändern: