English Woman's Journal - Harry: Im Prozess gegen Medien geht es um "Gerechtigkeit" für alle Betroffenen

Harry: Im Prozess gegen Medien geht es um "Gerechtigkeit" für alle Betroffenen


Harry: Im Prozess gegen Medien geht es um "Gerechtigkeit" für alle Betroffenen
Harry: Im Prozess gegen Medien geht es um "Gerechtigkeit" für alle Betroffenen / Foto: Henry NICHOLLS - AFP

Der britische Prinz Harry hat in seinem Prozess gegen britische Boulevardmedien erklärt, dass es ihm mit seiner Klage um "Wahrheit und Gerechtigkeit" gehe - und das nicht nur für ihn selbst. "Diese Klage hat natürlich auch eine persönliche Komponente, motiviert durch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit, aber es geht nicht nur um mich", erklärte der 41-Jährige am Mittwoch in einer schriftlichen Aussage vor dem High Court in London.

Textgröße ändern:

"Es gibt auch eine soziale Komponente, die all die Tausenden von Menschen betrifft, deren Leben aufgrund von Gier zerstört wurde", erklärte Harry mit Blick auf das von ihm angeprangerte Vorgehen einiger Medien. Der jüngere Sohn von König Charles III. hat zusammen mit anderen Prominenten den Boulevardzeitungsverlag ANL wegen illegaler Informationsbeschaffung verklagt.

Zum Prozessauftakt am Montag hatte Harrys Anwalt den von ANL herausgegebenen Boulevardzeitungen "Daily Mail" und "Mail on Sunday" vorgeworfen, systematisch illegale Mittel eingesetzt zu haben, um an Informationen über Harry zu gelangen. Die Verletzung seiner Privatsphäre habe den Prinzen "unglaublich paranoid" gemacht.

Zu den Klägern gehören neben Prinz Harry unter anderen Popstar Elton John und dessen Ehemann David Furnish sowie die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost. Sie werfen dem Verlag ANL unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen sowie illegal private Telefongespräche abzuhören. Zudem hätten die Detektive falsche Identitäten angegeben, um an medizinische Unterlagen zu gelangen.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

Gericht: Berliner Clanchef muss knapp 1,8 Millionen Euro an Rapper Bushido zahlen

Der bekannte Berliner Clanchef Arafat A.-C. muss einem Gerichtsbeschluss zufolge knapp 1,8 Millionen Euro an den früher geschäftlich eng mit ihm verbundenen Rapper Bushido zahlen. Das Berliner Kammergericht wies die Berufung von A.-C. gegen ein entsprechendes Urteil des Berliner Landgerichts vom September 2023 nach Angaben vom Mittwoch ab. Der zwischen A.-C. und Bushido geschlossene Managementvertrag war dem Beschluss zufolge sittenwidrig, weil er den Künstler unangemessen benachteiligte.

Prinz Harry vor Gericht: Boulevardmedien haben Meghans Leben "zur Qual" gemacht

Der britische Prinz Harry hat Boulevardmedien vorgeworfen, das Leben seiner Frau Meghan "zur Qual" gemacht zu haben. Das Vorgehen der von ihm verklagten Zeitungen sei "schrecklich" gewesen, sagte der 41-Jährige am Mittwoch in einem von ihm und anderen Prominenten angestrengten Prozess gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL in London. Der jüngere Sohn von König Charles III. zeigte sich bei seiner Aussage vor dem High Court sehr bewegt und den Tränen nahe.

Kronenkranich ist Zootier des Jahres 2026 - Bestand in Wildnis nimmt stark ab

Der Kronenkranich ist das Zootier des Jahres 2026. Die in Afrika vorkommende Vogelart gilt in weiten Teilen des Kontinents als Glücksbote, wie der Verband der Zoologischen Gärten am Mittwoch mitteilte. Der Bestand in der Wildnis nimmt jedoch seit Jahren rapide ab. In Ostafrika sank die Population in den vergangenen 40 Jahren um 80 Prozent.

München bekommt zwei Pandas - Söder: Höhepunkt bayerisch-chinesischer Diplomatie

Nach Berlin bekommt auch München in seinem Tierpark Pandas aus China. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt, dass als Ergebnis seiner China-Reise im Jahr 2024 zwei große Pandas nach Bayern kommen. Damals habe er sich sehr für Pandas in München eingesetzt. "Der heutige Tag ist der Höhepunkt der bayerisch-chinesischen Diplomatie", erklärte Söder.

Textgröße ändern: