English Woman's Journal - Stark gefährdeter Feldbewohner: Rebhuhn zu Vogel des Jahres 2026 gewählt

Stark gefährdeter Feldbewohner: Rebhuhn zu Vogel des Jahres 2026 gewählt


Stark gefährdeter Feldbewohner: Rebhuhn zu Vogel des Jahres 2026 gewählt
Stark gefährdeter Feldbewohner: Rebhuhn zu Vogel des Jahres 2026 gewählt / Foto: GUILLAUME SOUVANT - AFP/Archiv

Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Der stark gefährdete Feld- und Wiesenbewohner setzte sich in der jährlich von der Umweltschutzorganisation Nabu veranstalteten Publikumsabstimmung vor der Amsel und der Waldohreule durch. Wie der Nabu am Donnerstag in Berlin weiter mitteilte, brach der Rebhuhnbestand in Deutschland seit 1980 bereits um 87 Prozent ein. Der Verband sprach von einer alarmierenden Entwicklung und forderte ein Umdenken in der Landwirtschaft, etwa mehr Brachen und weniger Pestizide.

Textgröße ändern:

Der Nabu organisiert die öffentliche Abstimmung, um auf die Entwicklung der heimischen Vogelwelt und Naturschutzanliegen aufmerksam zu machen. Im vergangenen Jahr wurde der Hausrotschwanz zum Vogel des Jahres gewählt, im Jahr davor der Kibitz. Die jährliche Wahl findet bereits seit 1971 statt, Partner ist der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern.

"Die Intensivierung der Landwirtschaft hat dem Rebhuhn stark zugesetzt - Monokulturen, Pestizide und der Verlust von Hecken, Feldrändern und Brachen haben seine Lebensgrundlage massiv eingeschränkt", erklärte der Nabu. Es stehe damit stellvertretend für viele weitere Feldvogelarten, die durch die moderne Landwirtschaft zunehmend unter Druck gerieten.

Das Rebhuhn ist demnach ein typischer sogenannter Kulturfolger. Die Art lebte ursprünglich in den Steppen Europas und Asiens, eroberte sich ab dem Mittelalter allerdings neue Lebensräume auf von Menschen angelegten landwirtschaftlichen Flächen. Es lebt versteckt auf dem Boden, Männchen und Weibchen tragen das nahezu gleiche grau-braune Tarngefieder. Die Tiere sind selten zu sehen, oft weist nur ihr markanter Ruf auf sie hin.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: