English Woman's Journal - Zwergflusspferd Toni verlässt Berlin und zieht in französischen Zoo

Zwergflusspferd Toni verlässt Berlin und zieht in französischen Zoo


Zwergflusspferd Toni verlässt Berlin und zieht in französischen Zoo
Zwergflusspferd Toni verlässt Berlin und zieht in französischen Zoo / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Das vor etwas mehr als einem Jahr im Berliner Zoo geborene Zwergflusspferd Toni kommt in einen französischen Zoo. Der Umzug in den Zoo der elsässischen Stadt Mulhouse erfolge auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, teilte der Zoo Berlin am Mittwoch mit.

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Vom 18. bis 25. August ist in Berlin daher eine Abschiedswoche für das Flusspferd geplant. Täglich ab 13.30 Uhr werde es eine "Toni Time" in der Innenanlage der Hippo Bay geben, kündigte der Zoo an. Je nach Tonis Stimmung werde sie mit einem erfrischenden Wasserstrahl abgeduscht oder mit Erdnüssen gefüttert. Fans könnten dann ein Abschiedsfoto machen.

Das am 3. Juni 2024 geborene Zwergflusspferd entwickelte sich schnell zum Social-Media-Star. Dem Zoo Berlin bescherte es einen enormen Zuwachs an Instagram-Followern von 125.000 auf rund 254.000, wie es hieß. Millionen sahen Tonis Videos.

Toni schaffe es, Menschen auf ganz besondere Weise zu berühren, erklärte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. "Genau das ist entscheidend, um den Schutz der bedrohten Tiere voranzubringen und das Bewusstsein für den Artenschutz zu fördern." Er sei optimistisch, dass Toni ihre Mission auch in Frankreich weiterführen werde.

Auf den bevorstehenden Umzug werde das Flusspferd schon seit mehreren Wochen mit täglichem "Kistentraining" vorbereitet, so der Zoo. Außerdem verbringe Toni bereits die Nachmittage getrennt von ihrer Mutter. Im Alter von etwa einem Jahr sei es bei den als Einzelgängern lebenden Zwergflusspferden üblich, dass sie einen neuen Lebensraum fänden.

Zwergflusspferde gehören zu den stark gefährdeten Tierarten. Der natürliche Lebensraum der Tiere ist Westafrika, dort leben nach Angaben des Berliner Zoos aber inzwischen nur noch weniger als 2500 Exemplare in freier Wildbahn.

O.Jonstone--EWJ

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