English Woman's Journal - Frankreich will bienenschädliches Insektengift unter Auflagen wieder zulassen

Frankreich will bienenschädliches Insektengift unter Auflagen wieder zulassen


Frankreich will bienenschädliches Insektengift unter Auflagen wieder zulassen

Der französische Senat hat den Weg für den erneuten Einsatz eines bienenschädlichen Insektengifts unter Auflagen frei gemacht. Der seit 2018 in Frankreich verbotene Wirkstoff Acetamiprid soll zeitlich begrenzt wieder eingesetzt werden dürfen, heißt es in einem Gesetzesvorschlag, den der Senat in der Nacht zu Dienstag in Paris verabschiedet hat. Der Text soll in den kommenden Wochen noch in der Nationalversammlung debattiert werden.

Textgröße ändern:

Das Mittel zählt zu den Neonikotinoiden, die das Immunsystem von Bienen und Hummeln schwächen und deren Fortpflanzung beeinträchtigen. Die beiden größten Bauernverbände begrüßten die Verabschiedung des Gesetzes im Senat. Kritik kam von der linken Opposition und mehreren Umweltorganisationen. Dies sei ein "Rückschritt um zehn Jahre", die öffentliche Gesundheit und Sicherheit müssten hinter wirtschaftlichen Belangen zurückstehen, kritisierte das linke Lager.

Greenpeace prangerte einen "Angriff auf die Umwelt und die Zukunft der Landwirtschaft" an. Die französischen Bauern hatten gegen das Verbot von Acetamiprid protestiert, zumal es in anderen EU-Ländern noch zugelassen ist. Die EU hatte in den vergangenen Jahren den Einsatz bestimmter Neonikotinoide eingeschränkt. Acetamiprid darf demnach für bestimmte Kulturen, zum Beispiel Zuckerrüben, aber erlaubt bleiben.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Vorbereitungen für Bombenentschärfung in Dresden laufen - 18.000 Menschen betroffen

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe an der ehemaligen Carolabrücke in Dresden laufen die Vorbereitungen für die großangelegte Entschärfung. Das Sperrgebiet sei gegen 09.00 Uhr vollständig eingerichtet worden, teilte die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Einsatzkräfte kontrollierten nun, ob sich noch Menschen im Evakuierungsbereich aufhielten. Etwa 18.000 Menschen hatten ihre Häuser bis zum Morgen verlassen sollen.

Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz

Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am Dienstag ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Das Tier wurde am Nachmittag nordöstlich der Ortschaft Steinbeck im Landkreis Nordwestmecklenburg von einer Passantin gesichtet, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Streifenwagen rückte aus, und Beamte bestätigten die Beobachtung wenig später.

Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist in der Dresdner Altstadt am Mittwoch erneut eine großangelegte Evakuierung nötig. Etwa 18.000 Menschen müssen bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie die sächsische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kommen demnach etwa Pendler oder Touristen im Sperrkreis von einem Kilometer um die Fundstelle. Wie lange die Evakuierung dauern werde, sei offen, hieß es von der Stadt.

Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder

In Baden-Württemberg haben Zollbeamte zwei Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder beschlagnahmt. Eine 32-jährige Frau aus der Schweiz hatte die aus streng geschützten Tierarten gefertigten Taschen im Internet verkauft, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Die Beamten entdeckten die Taschen vor rund zwei Wochen im Kofferraum ihres Fahrzeugs in Konstanz.

Textgröße ändern: