English Woman's Journal - Meta will Schutz für Jugendliche bei Instagram mit "Teen-Accounts" verbessern

Meta will Schutz für Jugendliche bei Instagram mit "Teen-Accounts" verbessern


Meta will Schutz für Jugendliche bei Instagram mit "Teen-Accounts" verbessern
Meta will Schutz für Jugendliche bei Instagram mit "Teen-Accounts" verbessern / Foto: Yasin AKGUL - AFP/Archiv

Der US-Konzern Meta hat am Dienstag die Schaffung von "Teen-Accounts" angekündigt, um Jugendliche auf Instagram besser vor den mit der Plattform verbundenen Gefahren zu schützen. Wie der Internetkonzern am Dienstag mitteilte, besagen die neuen Richtlinien, dass Nutzer im Alter zwischen 13 und 15 Jahren in dem Netzwerk künftig standardmäßig über private Konten mit strengeren Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Damit wird unter anderem strikter geregelt, wer die Jugendlichen kontaktieren kann und welche Inhalte sie sehen können.

Textgröße ändern:

Die neuen Regeln gelten sowohl für bestehende als auch für neue Nutzer des Onlinedienstes. Die Meta-Vizechefin für Sicherheitsfragen, Antigone Davis, sagte, die "Teen-Accounts" seien ein "bedeutendes Update", das Eltern Sicherheit geben solle. Jugendliche, die ein öffentliches Profil und weniger Beschränkungen wünschen, weil sie etwa Influencer werden wollen, müssen dafür nun die Erlaubnis ihrer Eltern einholen.

Instagram wird vielfach zum Teilen von Fotos und Videos genutzt. Zahlreiche Experten und Behörden warnen vor schädlichen Effekten für die geistige Gesundheit der jüngsten Nutzer. Zuletzt ist der Druck auf den Meta-Konzern, zu dem auch die Onlinedienste Facebook, Whatsapp und Messenger gehören, deshalb gewachsen.

Mehr als 40 US-Bundesstaaten verklagten den Konzern vor knapp einem Jahr wegen Gefährdung der seelischen und körperliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Sie werfen Meta vor, seine Onlinedienste "auf manipulative Weise so zu gestalten, dass Kinder abhängig werden und zugleich an Selbstwertgefühl verlieren".

Der Gründer des Social Media Victims Law Center, Matthew Bergman, äußerte sich skeptisch, ob die nun angekündigten Beschränkungen wirken. "Instagram macht süchtig", sagte Bergman. Kindern werde "nicht das gezeigt, was sie sehen wollen, sondern das, wovon sie dann nicht mehr lassen können". Bergmans Verband repräsentiert 200 Eltern, deren Kinder sich das Leben nahmen, "nachdem sie dazu durch von Instagram oder Tiktok empfohlene Videos verleitet wurden".

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose

US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.

Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen

Prinz Harry will nach seiner Rückkehr nach Großbritannien einen Schlussstrich unter den Streit mit dem Königshaus ziehen und sich unter anderem mit seinem Bruder William versöhnen. "Es wurden einige Schlachten geschlagen, und das war auch notwendig", sagte der Sohn von König Charles III. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "GQ". "Aber hoffentlich können wir alle einen Schlussstrich darunter ziehen."

Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende

Wegen der Herbstferien in zahlreichen Bundesländern rechnet der ADAC mit erhöhtem Staurisiko am kommenden Wochenende. In sechs Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Baden-Württemberg beginnen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In fünf weiteren Bundesländern beginnt am Wochenende die zweite Ferienwoche.

Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien

Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.

Textgröße ändern: