English Woman's Journal - Antrag von Amber Heard auf Abweisung von Klage von Johnny Depp abgelehnt

Antrag von Amber Heard auf Abweisung von Klage von Johnny Depp abgelehnt


Antrag von Amber Heard auf Abweisung von Klage von Johnny Depp abgelehnt
Antrag von Amber Heard auf Abweisung von Klage von Johnny Depp abgelehnt / Foto: JIM WATSON - POOL/AFP

Im Verleumdungsprozess von Hollywoodstar Johnny Depp gegen seine Ex-Frau Amber Heard sind die Anwälte der Schauspielerin mit einem Antrag auf Abweisung von Depps Klage gescheitert. Richterin Penney Azcarate wies den Antrag am Dienstag in dem Verfahren in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia zurück.

Textgröße ändern:

Heards Anwälte hatten nach dem Ende der Beweisführung von Depps Anwälten gefordert, die Klage als unbegründet abzuschmettern. Depp sei den Beweis schuldig geblieben, dass Heard ihn mit einem Ende 2018 erschienenen Beitrag für die "Washington Post" verleumdet habe.

Die "Aquaman"-Darstellerin hatte sich damals als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet, ohne den "Fluch der Karibik"-Star dabei namentlich zu nennen. "Es ist unumstritten, dass er tatsächlich Amber misshandelt hat", sagte Heards Anwalt Ben Rottenborn.

Richterin Azcarate erklärte aber, im laufenden Prozess seien ausreichend Elemente vorgetragen worden, die eine Fortsetzung des Verfahrens rechtfertigten. Letztlich müssten die Geschworenen über die Beweislage entscheiden. Anträge, ein Verfahren einzustellen, werden in den USA häufig gestellt, auch während eines Prozesses. Erfolgreich sind sie selten.

Der Prozess zwischen Depp und Heard in Fairfax nahe der Hauptstadt Washington hatte vor drei Wochen begonnen. In dem Verfahren sagten bereits Depp und zahlreiche von seinen Anwälten geladene Zeugen aus. Am Dienstag begannen Heards Anwälte mit der Befragung eigener Zeugen. Auch die Schauspielerin selbst dürfte diese Woche aussagen.

Depp hat Heard, mit der er zwischen 2015 und 2017 verheiratet war, auf 50 Millionen Dollar (knapp 48 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Er wirft der 36-jährigen Schauspielerin vor, seiner Karriere mit falschen Anschuldigungen der häuslichen Gewalt schwer geschadet zu haben.

Heard hat mit einer Gegenklage gegen den 58-Jährigen reagiert und verlangt 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Sie wirft ihm "ungezügelte physische Gewalt" vor. Depp bestreitet, Heard jemals geschlagen zu haben und wirft wiederum ihr gewalttätiges Vorgehen vor.

In dem von einem großen Medieninteresse begleiteten Prozess sollten eigentlich auch Technologie-Milliardär Elon Musk und Schauspieler James Franco als Zeugen aussagen. Beide lehnten dies aber letztlich ab.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny

Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.

Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch

Von Tierrechtsaktivisten bei illegalem Eindringen in einen Schlachthof angefertigte Videoaufnahmen dürfen einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg zufolge von diesen nicht veröffentlicht werden. Das entschied das niedersächsische Gericht am Dienstag unter Verweis auf einen vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsatz in einem Zivilrechtsstreit zwischen zwei Aktivisten und einem Schlachthof. (Az. 13 U 45/25)

Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland

Sophia und Noah sind im vergangenen Jahr erneut die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Deutschland gewesen. Damit behauptete sich das Namensduo das dritte Jahr in Folge an der Spitze, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Trump interpretiert Buh-Rufe bei Basketball-Finalspiel in New York als Jubel

Ein Besuch von US-Präsident Donald Trump bei einem Basketball-Finalspiel in New York hat lautstarke Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst. Als vor dem Spiel am Montagabend die Nationalhymne erklang, wurde auf der Großleinwand der US-Präsident eingeblendet - und das Publikum reagierte mit lauten Buh-Rufen. Trump interpretierte dies indes als Jubel der Zuschauer. "Das waren in erster Linien Anfeuerungsrufe, scheint mir, lautstark und begeistert", sagte Trump, als er später auf die Rufe angesprochen wurde.

Textgröße ändern: