English Woman's Journal - Landessozialgericht: Kein Anspruch auf medizinisches Cannabis bei Alkoholsucht

Landessozialgericht: Kein Anspruch auf medizinisches Cannabis bei Alkoholsucht


Landessozialgericht: Kein Anspruch auf medizinisches Cannabis bei Alkoholsucht
Landessozialgericht: Kein Anspruch auf medizinisches Cannabis bei Alkoholsucht / Foto: Raul ARBOLEDA - AFP/Archiv

Wer an einer Alkoholsucht leidet, hat einem Urteil zufolge keinen Anspruch auf medizinisches Cannabis von der Krankenkasse. Zur Behandlung dieser Erkrankung stünden andere Methoden zur Verfügung, entschied das hessische Landessozialgericht in Darmstadt laut Mitteilung vom Donnerstag. Grundsätzlich haben Versicherte mit einer schweren Erkrankung gegenüber ihrer Krankenkasse einen Anspruch auf medizinisches Cannabis - allerdings nur, wenn ihnen nicht mit Standardtherapien geholfen werden kann. (Az. L 1 KR 429/20)

Textgröße ändern:

Ein 70-Jähriger beantragte im vorliegenden Fall die Versorgung mit medizinischen Cannabisblüten, um seinen Drang zum Alkoholkonsum zu kompensieren. Über 15 Jahre lang habe er mit selbst angebautem Cannabis seinen "Saufdruck" kontrollieren können. Da ihm das aber untersagt wurde, beantragte er die Droge bei der Krankenkasse.

In diesem konkreten Fall gebe es aber die Möglichkeit, die Alkoholsucht durch beispielsweise Entwöhnungstherapien oder Psychotherapie zu behandeln, urteilten die Richter. Der behandelnde Arzt habe nicht begründen können, dass diese Standardtherapien bei seinem Patienten nicht angewendet werden können.

Der Mann kann sich laut Urteil auch nicht darauf berufen, dass er bei einer Psychotherapie vorübergehend nicht arbeiten kann. Maßgeblich seien allein medizinische Hinderungsgründe - keine persönlichen oder beruflichen.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Berauscht am Steuer festgenommen: Britney Spears gelobt Besserung

US-Popstar Britney Spears hat nach einer Autofahrt unter mutmaßlichem Alkohol- oder Drogeneinfluss eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht und danach Besserung gelobt. Der Vorfall sei "absolut unentschuldbar", erklärte das Management der 44-Jährigen gegenüber der "New York Times" und dem "Hollywood Reporter". Die Sängerin werde nun "die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten".

Burlesquetänzerin Dita Von Teese hielt sich nie für Antifeministin

Die US-Burlesque- und Stripteasetänzerin Dita Von Teese hat sich nie für eine Antifeministin gehalten. Als sie anfing, in Stripklubs aufzutreten, sei dies bisweilen behauptet worden, sagte die 53-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Aber ich habe das immer für einen unsinnigen Vorwurf gehalten, da ich Spaß hatte, mein eigenes Geld verdiente und immer klare Ansagen machte, wie weit ich gehen würde."

Britney Spears wegen Trunkenheit am Steuer eine Nacht im Gefängnis

US-Popstar Britney Spears ist US-Medien zufolge in der Nähe von Los Angeles kurzzeitig wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Spears wurde am Mittwochabend (Ortszeit) in Gewahrsam genommen und über Nacht festgehalten, wie aus Unterlagen der Polizei von Ventura County in Kalifornien hervorgeht. Demnach wurde Spears am frühen Morgen freigelassen und für den 4. Mai ein Gerichtstermin angesetzt.

Drei vermisste Landschildkröten in Nordrhein-Westfalen wieder bei Besitzerin aufgetaucht

In Nordrhein-Westfalen sind drei vermisste Landschildkröten wieder im Garten ihrer Besitzerin aufgetaucht. Ob sie ihren Weg allein fanden oder Diebe das Gewissen plagte, teilte die Polizei in Viersen am Donnerstag nicht mit. Die Reptilien, die bereits seit 50 Jahren bei der Frau in Nettetal leben, waren am Dienstag als gestohlen gemeldet worden.

Textgröße ändern: