English Woman's Journal - Tierschutz-Aktivisten verunzieren in London Porträt von König Charles III.

Tierschutz-Aktivisten verunzieren in London Porträt von König Charles III.


Tierschutz-Aktivisten verunzieren in London Porträt von König Charles III.
Tierschutz-Aktivisten verunzieren in London Porträt von König Charles III. / Foto: Jane Barlow - POOL/AFP

Tierschutz-Aktivisten haben am Dienstag ein neues Porträt des britischen Königs Charles III. in einer Londoner Galerie verunstaltet. Die Tierschutzgruppe Animal Rising veröffentlichte im Onlinedienst X ein Video ihrer Protestaktion: Die Aktivisten überklebten das Gesicht des Monarchen mit dem Gesicht des Landwirts Wallace aus der Trickfilmserie "Wallace & Gromit". Eine aus dessen Mund kommende Sprechblase prangerte "Grausamkeit" gegenüber Nutztieren in Bauernhöfen an, die von der Königlichen Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeit gegen Tiere (RSCPA) als artgerecht zertifiziert wurden.

Textgröße ändern:

Das Charles-Porträt, das von dem berühmten britischen Künstler Jonathan Yeo gemalt wurde, wird seit Mitte Mai in der Philip Mould Gallery in London ausgestellt. Es zeigt den König in der Uniform des Welsh-Guards-Regiments.

Animal Rising kämpft nach eigenen Angaben gewaltlos dafür, dass der Mensch "eine positive Beziehung zu den Tieren und der Natur" unterhält. Kürzlich hatte die Gruppe einen Bericht veröffentlicht, in dem das "Leiden" von Tieren und "schreckliche Grausamkeit" auf einigen Bauernhöfen mit RSCPA-Zertifizierung angeprangert wurde.

Charles III. ist nach seinem Selbstverständnis selbst Umweltschützer und setzt sich seit Jahrzehnten für eine nachhaltigere Landwirtschaft ein. Der 75-Jährige ist Schirmherr der RSCPA.

Vergangenes Jahr hatten Aktivisten von Animal Rising drei Lämmer vom königlichen Landsitz Sandringham gestohlen. Mit der Aktion wollten sie gegen Tierhaltung zu Schlachtzwecken protestieren.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

"Noma"-Restaurant: Küchenchef Redzepi zieht sich nach Gewaltvorwürfen zurück

Das von ihm mitbegründete "Noma"-Restaurant in Kopenhagen ist bei Feinschmeckern in aller Welt bekannt - nun hat der dänische Küchenchef René Redzepi angesichts von Gewaltvorwürfen seinen Rückzug erklärt. "Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen ich dieses Restaurant aufgebaut und geleitet habe, habe ich beschlossen, mich zurückzuziehen", sagte der 48-Jährige sichtlich bewegt am Donnerstag in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Zugleich entschuldigte er sich bei seinen Mitarbeitern.

Siebenjähriger bringt in Niedersachsen 5000 Euro mit in Schule

Ein Siebenjähriger hat in Niedersachsen rund 5000 Euro mit zum Schulunterricht gebracht. Das Geld entdeckte er zu Hause in einem Briefumschlag, wie die Polizei in Osnabrück am Donnerstag mitteilte. Die Eltern des Siebenjährigen hatten es demnach für den Kauf eines Autos von der Bank geholt.

Weltkriegsbombe in Dresden entschärft - Evakuierung für 18.000 Menschen beendet

Eine bei Räumungsarbeiten an der ehemaligen Carolabrücke in Dresden entdeckte Weltkriegsbombe ist am Mittwoch erfolgreich entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts gaben am Nachmittag Entwarnung, wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Das Sperrgebiet war zuvor komplett geräumt worden, rund 18.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Sperrungen sollten nach einem "Sicherheitscheck" aufgehoben werden, wie es hieß.

Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet

Die US-Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand wird auf dem Festival von Cannes mit einer Ehrenpalme für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Streisand sei eine "legendäre Synthese zwischen Broadway und Hollywood, zwischen den Varieté-Theatern und der großen Kinoleinwand", sagte Festivalchef Thierry Frémaux am Mittwoch. "Sie singen zu hören und sie spielen zu sehen, gehört zu unseren schönsten Jahren", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: