English Woman's Journal - Nach Blockade wegen Deepfake-Pornos: Suche nach "Taylor Swift" bei X wieder möglich

Nach Blockade wegen Deepfake-Pornos: Suche nach "Taylor Swift" bei X wieder möglich


Nach Blockade wegen Deepfake-Pornos: Suche nach "Taylor Swift" bei X wieder möglich
Nach Blockade wegen Deepfake-Pornos: Suche nach "Taylor Swift" bei X wieder möglich / Foto: Michael TRAN - AFP/Archiv

Nach Einschränkungen als Reaktion auf einen gefälschten Porno, der angeblich Taylor Swift zeigt, hat der Onlinedienst X Suchanfragen nach dem US-Popstar wieder freigegeben. Anfragen mit dem Suchbegriff "Taylor Swift" hatten am Wochenende ins Leere geführt, am Montag (Ortszeit) beendete X (früher Twitter) die Blockade solcher Suchanfragen jedoch.

Textgröße ändern:

Anfragen mit der Kombination "Taylor Swift" und "AI"/"KI" (Künstliche Intelligenz) wurden jedoch weiterhin blockiert, Nutzer erhielten Rückmeldungen wie "Etwas ist schief gelaufen".

Die Verbreitung eines mit KI erzeugten Pornos, für den die Gesichtszüge von Swift verwendet wurden, hatte zuvor für Aufregung gesorgt. Nicht nur Fans des Pop-Phänomens, sondern auch zahlreiche Promis und das Weiße Haus kritisierten den Deepfake-Porno. Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Karine Jean-Pierre, sagte: "Traurigerweise ist bekannt, dass die mangelnde Durchsetzung von Regeln unverhältnismäßig große Auswirkungen auf Frauen und Mädchen hat, die die Hauptziele von Online-Belästigung sind."

Twitter blockierte in der Folge die Suche nach dem gefälschten Porno. Twitter-Manager Joe Benarroch sagte der US-Website "The Verge", die Blockade der Suchanfragen sei eine vorübergehende Schutzmaßnahme.

Gefälschte pornografische Bilder von Prominenten sind nichts Neues. Experten fürchten allerdings, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu einer wahren Flut an solchen problematischen Inhalten führen wird.

X ist Analysten zufolge eine der bedeutendsten Plattformen für die Verbreitung pornografischer Inhalte. Die Regeln dagegen sind bei dem Unternehmen von Milliardär Elon Musk deutlich laxer als bei den Netzwerken Facebook und Instagram von Mark Zuckerbergs Meta-Konzern. Vergangene Woche erinnerte X allerdings daran, dass die Verbreitung von Nacktbildern ohne Zustimmung der Dargestellten "strikt" verboten sei und das Unternehmen in solchen Fällen eine "Null-Toleranz-Politik" verfolge.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Weltkriegsbombe in Dresden entschärft - Evakuierung für 18.000 Menschen beendet

Eine bei Räumungsarbeiten an der ehemaligen Carolabrücke in Dresden entdeckte Weltkriegsbombe ist am Mittwoch erfolgreich entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts gaben am Nachmittag Entwarnung, wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Das Sperrgebiet war zuvor komplett geräumt worden, rund 18.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Sperrungen sollten nach einem "Sicherheitscheck" aufgehoben werden, wie es hieß.

Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet

Die US-Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand wird auf dem Festival von Cannes mit einer Ehrenpalme für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Streisand sei eine "legendäre Synthese zwischen Broadway und Hollywood, zwischen den Varieté-Theatern und der großen Kinoleinwand", sagte Festivalchef Thierry Frémaux am Mittwoch. "Sie singen zu hören und sie spielen zu sehen, gehört zu unseren schönsten Jahren", fügte er hinzu.

Studie: Mehr als jeder Dritte in Deutschland spielt gelegentlich um Geld

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland hat innerhalb eines Jahres an Glücksspielen um Geld teilgenommen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zum Glücksspielverhalten der Deutschen hervor, wie das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) sowie der Deutsche Lotto- und Totoblock in Berlin mitteilten. Demnach gaben 36,4 Prozent der Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gespielt zu haben.

Dachs klaut in Thüringen nach Unfall Autokennzeichen

Ein Dachs hat sich nach einem Unfall in Thüringen mit dem Kennzeichen eines Autos davon gemacht. Der kuriose Wildunfall ereignete sich am Dienstagmorgen nahe Nennsdorf, wie die Polizei in Jena am Mittwoch mitteilte. Das Tier überquerte unvermittelt die Straße, es kam zum Zusammenstoß.

Textgröße ändern: