English Woman's Journal - "Poor Things" von Giorgos Lanthimos gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen

"Poor Things" von Giorgos Lanthimos gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen


"Poor Things" von Giorgos Lanthimos gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen
"Poor Things" von Giorgos Lanthimos gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen / Foto: GABRIEL BOUYS - AFP

Bei den Filmfestspielen von Venedig ist der Film "Poor Things" des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos mit dem Goldenen Löwen als bester Film ausgezeichnet worden. Als bester Regisseur wurde am Samstagabend der Italiener Matteo Garrone für seinen Film "Io Capitano" geehrt. Die Trophäen als beste Hauptdarsteller erhielten die US-Schauspielerin Cailee Spaeny und der US-Schauspieler Peter Sarsgaard.

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"Poor Things" ist eine Variation der Frankenstein-Geschichte mit US-Schauspielerin Emma Stone in der Hauptrolle. Stone spielt eine Frau, die nach ihrem Tod von einem verrückten Wissenschaftler mit dem Gehirn eines Säuglings wieder zum Leben erweckt wird.

Lanthimos sagte bei der Preisverleihung, dass der Film "ohne eine weitere unglaubliche Kreatur" nicht möglich gewesen wäre: "Emma Stone". Stone und viele andere US-Stars konnten wegen des anhaltenden Streik der Schauspielerinnen und Schauspieler in Hollywood nicht an der 80. Ausgabe des berühmten Festivals in der norditalienischen Lagunenstadt teilnehmen.

Die 25-jährige Spaeny wurde für ihre Rolle in Sofia Coppolas Biopic "Priscilla" über die Ehefrau von Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley ausgezeichnet. Sarsgaard spielt im Drama "Memory" vom mexikanischen Regisseur Michel Franco einen Mann mit Demenz. Der japanische Regisseur Ryusuke Hamaguchi erhielt für für seinen Film "Evil Does Not Exist" den Großen Preis der Jury.

Um eine Auszeichnung konkurrierten in Venedig insgesamt 23 Filme, darunter auch der deutsche Beitrag "Die Theorie von allem" von Timm Kröger. Für Diskussionen sorgte neben dem Streik in Hollywood vor allem die Vorführung der neuen Filme der wegen Missbrauchsvorwürfen umstrittenen Altmeister Woody Allen und Roman Polanski.

St.Ch.Russell--EWJ

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