English Woman's Journal - Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben

Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben


Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben
Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben / Foto: JOHN MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der Kabarettist Rainald Grebe würde das Lied "Brandenburg", in dem er über das ostdeutsche Bundesland und die dortigen Menschen herzieht, heute nicht mehr schreiben. Früher habe er "mehr Kanten gesetzt", sagte Grebe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das Lied "Brandenburg" habe darin bestanden, "etwas runterzumachen". Jetzt sehe er Brandenburg eher aus der Perspektive derer, die dort arbeiteten und Probleme hätten.

Textgröße ändern:

"Sich in Leute hineinzuversetzen, macht milder", sagte Grebe. "'Brandenburg' würde ich heute nicht mehr schreiben." Der 52-jährige Sänger gestand auch ein, das Bundesland zur Entstehungszeit des Liedes noch gar nicht richtig gekannt zu haben. "Ich bin nur durchgefahren. Welcher Wessi kennt das schon?", sagte er den RND Zeitungen vom Wochenende.

In dem Lied aus dem Jahr 2005 heißt es unter anderem: "Nimm Dir Essen mit, wir fahren nach Brandenburg" und "In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder jemand gegen einen Baum gegurkt. Was soll man auch machen mit 17, 18 in Brandenburg?"

Dass Grebe sich mittlerweile für milder hält, liegt nach seinen Worten auch an der Autoimmunkrankheit Vaskulitis, an der er seit 2014 leidet und wegen der er mehrere Schlaganfälle und lange Klinikaufenthalte hinter sich hat. "Aus der Krankheit folgt, dass man für andere mehr Verständnis hat", sagte Grebe.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz

Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am Dienstag ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Das Tier wurde am Nachmittag nordöstlich der Ortschaft Steinbeck im Landkreis Nordwestmecklenburg von einer Passantin gesichtet, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Streifenwagen rückte aus, und Beamte bestätigten die Beobachtung wenig später.

Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist in der Dresdner Altstadt am Mittwoch erneut eine großangelegte Evakuierung nötig. Etwa 18.000 Menschen müssen bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie die sächsische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kommen demnach etwa Pendler oder Touristen im Sperrkreis von einem Kilometer um die Fundstelle. Wie lange die Evakuierung dauern werde, sei offen, hieß es von der Stadt.

Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder

In Baden-Württemberg haben Zollbeamte zwei Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder beschlagnahmt. Eine 32-jährige Frau aus der Schweiz hatte die aus streng geschützten Tierarten gefertigten Taschen im Internet verkauft, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Die Beamten entdeckten die Taschen vor rund zwei Wochen im Kofferraum ihres Fahrzeugs in Konstanz.

Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken

In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.

Textgröße ändern: