English Woman's Journal - Norwegens König Harald muss Krankenhausaufenthalt bis Dienstag verlängern

Norwegens König Harald muss Krankenhausaufenthalt bis Dienstag verlängern


Norwegens König Harald muss  Krankenhausaufenthalt bis Dienstag verlängern
Norwegens König Harald muss Krankenhausaufenthalt bis Dienstag verlängern / Foto: Terje Pedersen - NTB/AFP/Archiv

Der norwegische König Harald V. muss wegen einer Infektion länger als bislang geplant im Krankenhaus bleiben. Der Aufenthalt des 86-jährigen Monarchen im Nationalkrankenhaus in Oslo wurde bis Dienstag verlängert, wie das Königshaus am Freitag mitteilte. Harald befinde sich "noch im Genesungsprozess". Noch am Mittwoch hatte das Königshaus erklärt, Harald sei "bis zum Wochenende krankgeschrieben".

Textgröße ändern:

Der norwegische König war am Montag ins Krankenhaus eingeliefert worden. Schon bei der feierlichen Krönung des britischen Königs Charles III. am Samstag hatte er sich von seinem Sohn, Kronprinz Haakon, und dessen Frau Mette-Marit in London vertreten lassen.

Auch den Termin zum Gedenken an die Befreiung des Landes und Europas von Nazi-Deutschland am Montag und den Staatsbesuch des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella am Donnerstag und Freitag konnte der König nicht wahrnehmen.

Harald hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Für den beliebten König ist es die dritte Infektion seit dem vergangenen Sommer. Auch im August und Dezember vergangenen Jahres wurde er wegen Infektionen ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Gründe für seine Klinikaufenthalte in den vergangenen Jahren waren eine Corona-Infektion, eine Knie-Operation, ein Eingriff am Herzen sowie Atemprobleme.

Harald ist seit 32 Jahren König von Norwegen. Sollte er das Krankenhaus am Dienstag verlassen, könnte er eventuell an den Feierlichkeiten zum norwegischen Nationalfeiertag am Mittwoch teilnehmen.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz

Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am Dienstag ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Das Tier wurde am Nachmittag nordöstlich der Ortschaft Steinbeck im Landkreis Nordwestmecklenburg von einer Passantin gesichtet, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Streifenwagen rückte aus, und Beamte bestätigten die Beobachtung wenig später.

Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist in der Dresdner Altstadt am Mittwoch erneut eine großangelegte Evakuierung nötig. Etwa 18.000 Menschen müssen bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie die sächsische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kommen demnach etwa Pendler oder Touristen im Sperrkreis von einem Kilometer um die Fundstelle. Wie lange die Evakuierung dauern werde, sei offen, hieß es von der Stadt.

Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder

In Baden-Württemberg haben Zollbeamte zwei Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder beschlagnahmt. Eine 32-jährige Frau aus der Schweiz hatte die aus streng geschützten Tierarten gefertigten Taschen im Internet verkauft, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Die Beamten entdeckten die Taschen vor rund zwei Wochen im Kofferraum ihres Fahrzeugs in Konstanz.

Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken

In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.

Textgröße ändern: