English Woman's Journal - Özdemir fordert Solidarität im Kampf gegen weltweiten Hunger

Özdemir fordert Solidarität im Kampf gegen weltweiten Hunger


Özdemir fordert Solidarität im Kampf gegen weltweiten Hunger
Özdemir fordert Solidarität im Kampf gegen weltweiten Hunger / Foto: Christian Spicker - AFP/Archiv

Im Kampf gegen den weltweiten Hunger hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) zur Solidarität beim Ausbau der nachhaltigen Landwirtschaft gemahnt. "Es braucht die Transformation hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft - und zwar weltweit", sagte der Minister der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Die besonders von der Ernährungskrise betroffenen südlichen Länder "werden wir dabei unterstützen, die einheimische landwirtschaftliche Produktion zu stärken und einseitige Importabhängigkeiten zu vermeiden".

Textgröße ändern:

Das gehe aber nur gemeinsam, sagte Özdemir weiter, "ressortübergreifend, länderübergreifend, sektorübergreifend". Der Landwirtschaftsminister äußerte sich anlässlich des in dieser Woche stattfindenden Treffens des Welternährungsausschusses der Vereinten Nationen und des UN-Welternährungstags, der an diesem Samstag begangen wird.

"Wir müssen dringend dafür sorgen, dass sich Klimakrise und der Verlust der Biodiversität nicht noch weiter verschärfen", sagte Özdemir weiter. Dafür müssten die Ernährungssysteme weniger anfällig sowohl für die Folgen der Klimakrise als auch von globalen Konflikten werden, sagte er mit Blick auf den Ukraine-Krieg, der auch die Landwirtschaft und die globale Versorgungssicherheit gefährdet.

Der Angriff auf die Ukraine zeige, "wie verletzlich globale Märkte und Lieferketten sind", sagte Özdemir AFP. "Durch all diese Krisen sind wir von der Verwirklichung des Menschenrechts auf angemessene Nahrung in vielen Teilen der Welt heute weiter denn je entfernt."

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Bericht: Bundesumweltministerium streicht zeitliches Ziel für Atommüllendlager

Das Bundesumweltministerium nennt kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung über das geplante Atommüllendlager. Das geht aus einem Referentenentwurf hervor, der dem Deutschlandfunk am Mittwoch vorlag. Darin ist das ursprüngliche Zieljahr 2031 ersatzlos gestrichen. Dieses habe sich als nicht realistisch erwiesen, heißt es zur Begrünung. Eine gesetzliche Frist sei nicht mit den Anforderungen an das Auswahlverfahren für den bestmöglichen Standort kompatibel.

Stadtbäume können im Sommer mehr CO2 aufnehmen als Autos ausstoßen

Stadtbäume können im Sommer mehr Kohlendioxid aufnehmen, als Autos ausstoßen. Das fanden Forscher bei Tests in München heraus, wie die Technische Universität (TU) München am Dienstag berichtete. Im Jahresdurchschnitt können etwa zwei Prozent der städtischen Emissionen des Treibhausgases durch die Vegetation kompensiert werden. Stadtbäume erzielen dabei die größte Wirkung, Grasflächen hingegen setzen oft unter dem Strich mehr CO2 in die Atmosphäre frei, als sie aufnehmen.

Indien und Kanada unterzeichnen Vereinbarung über Seltene Erden und Uran

Indien und Kanada haben eine Reihe von Vereinbarungen unterzeichnet, unter anderem über die Zusammenarbeit in den Bereichen Seltene Erden und Uran. Der kanadische Premierminister Mark Carney traf am Montag in Neu Delhi seinen indischen Kollegen Narendra Modi. Bei dieser Gelegenheit unterzeichnete Abkommen decken auch den Technologiesektor und die Förderung erneuerbarer Energien ab.

Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich

Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, handelt es sich bei den Aktivisten um drei Frauen und einen Mann aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Behörden leiteten demnach ein Ermittlungsverfahren ein.

Textgröße ändern: