English Woman's Journal - "Außergewöhnliches" Champagner-Jahr trotz Hitze und Dürre im Sommer

"Außergewöhnliches" Champagner-Jahr trotz Hitze und Dürre im Sommer


"Außergewöhnliches" Champagner-Jahr trotz Hitze und Dürre im Sommer
"Außergewöhnliches" Champagner-Jahr trotz Hitze und Dürre im Sommer / Foto: FRANCOIS NASCIMBENI - AFP/Archiv

Die Champagner-Produzenten erwarten einen "außergewöhnlichen" Jahrgang - und das trotz der Hitze und Dürreperioden in Frankreich in diesem Sommer. Sowohl Qualität als auch Menge seien in diesem Jahr vergleichbar mit den guten Jahren 2002 und 1982, teilte der Winzerverband SGV am Freitag mit. Die Ernte der Trauben hatte schon im August stattgefunden - früher als sonst üblich.

Textgröße ändern:

Zwar sei auch die Champagne wie das gesamte Land von Wassermangel betroffen gewesen, "doch der Regen kam im richtigen Moment während des Zyklusses". Der diesjährige Sommer in Frankreich war der zweitwärmste überhaupt mit Durchschnittstemperaturen, die 2,3 Grad Celsius über den Normwerten lagen. Das warme Wetter half wiederum dabei, Pflanzenkrankheiten wie Mehltau zu reduzieren.

Champagner-Produzenten konnten in diesem Jahr bis zu 12.000 Kilogramm Trauben pro Hektar ernten. Das ist der beste Wert seit 15 Jahren.

Champagner-Fans dürften den aktuellen Jahrgang dann 2024 genießen können - denn die allermeisten Flaschen verbleiben noch zwischen 15 Monaten und drei Jahren in den Kellern.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Bundeskabinett befasst sich mit Digitalisierung von Führungszeugnis

Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (10.00 Uhr) mit der Digitalisierung des Führungszeugnisses. Das sogenannte polizeiliche Führungszeugnis gibt Auskunft darüber, ob jemand vorbestraft ist. Statt der bisherigen Papierurkunde soll das Dokument künftig auch in digitaler Form erhältlich sein. Entscheiden will das Kabinett zudem über einen Gesetzentwurf zur Einschränkung des Umweltverbandsklagerechts.

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens

Kurz vor Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens hat China überraschend sein Interesse angemeldet, das Sekretariat für das neue UN-Abkommen zu beherbergen. China habe entschieden, eine Kandidatur für die Hafenstadt Xiamen im Südosten der Volksrepublik als Sekretariatssitz einzureichen, erklärte Chinas Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Rainer verteidigt geplanten leichteren Abschuss von Wölfen

Vor der Beratung des Bundestags über eine Änderung des Jagdgesetzes hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den darin vorgesehenen leichteren Abschuss von Wölfen verteidigt. "Es geht um den Schutz von Weidetieren", sagte Rainer am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Textgröße ändern: