English Woman's Journal - Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch

Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch


Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch
Waldbrand im Harz unter Kontrolle - Feuer brennt aber unterirdisch / Foto: Michal Cizek - AFP/Archiv

Das Feuer im Nationalpark Harz ist weitgehend unter Kontrolle - breitet sich aber unterirdisch aus. Die Auswertung von Wärmebildern des Erkundungshubschraubers zeigten, dass sich der Brand um weitere zehn Hektar auf 160 Hektar ausgebreitet habe - und zwar unter der Erde, teilte das Landratsamt des Landkreises Harz am Dienstag in Halberstadt mit. Die Löscharbeiten aus der Luft liefen deshalb unvermindert weiter, zudem sollten mehr Bodentrupps eingesetzt werden.

Textgröße ändern:

Am Dienstag waren erneut mehr als 180 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter in dem unzugänglichen Gelände auch Löschtrupps am Boden. Im Zentrum der Brandbekämpfung stand ein Moorgebiet, auf welches das Feuer übergegriffen hatte. Nach wie vor waren auch sieben Löschhubschrauber sowie zwei Löschflugzeuge aus Italien im Dauereinsatz. Der Concordiasee in Sachsen-Anhalt, aus dem die Flugzeuge das Löschwasser holen, war weiterhin für die Öffentlichkeit gesperrt.

Ein Feuerwehrmann wurde am Montag schwer verletzt, als es bei den Löscharbeiten an einem Gerät zu einer Verpuffung kam. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn vom Brockenplateau in eine Spezialklinik für Brandverletzte.

Der Waldbrand war am Samstag in einen schwer zugänglichen Gebiet unterhalb des Brockens ausgebrochen. Nach wie vor galt der Katastrophenfall im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz. Der Ort Schierke war gesperrt.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Bundeskabinett befasst sich mit Digitalisierung von Führungszeugnis

Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (10.00 Uhr) mit der Digitalisierung des Führungszeugnisses. Das sogenannte polizeiliche Führungszeugnis gibt Auskunft darüber, ob jemand vorbestraft ist. Statt der bisherigen Papierurkunde soll das Dokument künftig auch in digitaler Form erhältlich sein. Entscheiden will das Kabinett zudem über einen Gesetzentwurf zur Einschränkung des Umweltverbandsklagerechts.

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens

Kurz vor Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens hat China überraschend sein Interesse angemeldet, das Sekretariat für das neue UN-Abkommen zu beherbergen. China habe entschieden, eine Kandidatur für die Hafenstadt Xiamen im Südosten der Volksrepublik als Sekretariatssitz einzureichen, erklärte Chinas Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Rainer verteidigt geplanten leichteren Abschuss von Wölfen

Vor der Beratung des Bundestags über eine Änderung des Jagdgesetzes hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den darin vorgesehenen leichteren Abschuss von Wölfen verteidigt. "Es geht um den Schutz von Weidetieren", sagte Rainer am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Textgröße ändern: