English Woman's Journal - Kampf gegen Waldbrände: Spanischer Innenminister spricht von "positiver Nacht"

Kampf gegen Waldbrände: Spanischer Innenminister spricht von "positiver Nacht"


Kampf gegen Waldbrände: Spanischer Innenminister spricht von "positiver Nacht"
Kampf gegen Waldbrände: Spanischer Innenminister spricht von "positiver Nacht" / Foto: Miguel RIOPA - AFP

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände, die westlich von Madrid wüten, hat Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska von einer "positiven Nacht" gesprochen. "Dank des enormen Einsatzes der Helfer" konnten Fortschritte bei der Bekämpfung des Feuers erzielt werden, sagte Grande-Marlaska am Dienstag in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Dennoch befänden sich die Arbeiten zur Brandbekämpfung "in einer kritischen Phase".

Textgröße ändern:

"Heute können wir etwas beruhigter sein, insbesondere angesichts der Wetterbedingungen, die uns in den kommenden Stunden erwarten", fügte der Minister hinzu. Ab Mittwoch werden dem Wetterdienst zufolge allerdings wieder steigende Temperaturen und auffrischende Winde erwartet, weshalb sich die Situation dann wieder verschlechtern könnte. Die neue Hitzewelle soll demnach bis Ende der Woche andauern.

Die Präsidentin der Region Madrid, Isabel Díaz Ayuso, äußerte sich ebenfalls optimistisch. Die Lage "bei den Waldbränden bessert sich allmählich", erklärte sie. "Wir können heute optimistischer sein und mit der Planung der sicheren Rückkehr der Bewohner in mehrere Gemeinden beginnen."

Die EU hatte am Montag erklärt, weitere Flugzeuge zur Brandbekämpfung nach Spanien zu schicken. "Derzeit sind neun Luftfahrzeuge vor Ort im Einsatz, und morgen werden es elf sein - bereitgestellt aus unserer europäischen strategischen Reserve", hatte EU-Kommissarin Hadja Lahbib der Nachrichtenagentur AFP gesagt.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden bislang mehr als 60.000 Menschen vor den Flammen in Sicherheit gebracht, fast die Hälfte von ihnen in der Region um die Hauptstadt Madrid. Seit Jahresbeginn sind demnach bereits 175.000 Hektar Land verbrannt - das ist das Sechsfache der vernichteten Fläche im Vorjahreszeitraum.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Waldbrände in Südfrankreich: Macron beschwört bei Besuch Zusammenhalt

Angesichts der heftigen Waldbrände im Südwesten Frankreichs hat Präsident Emmanuel Macron bei einem Besuch in Bordeaux zum Zusammenhalt aufgerufen. "Wir stehen zusammen und kämpfen, um diese Schlacht überall zu gewinnen", sagte Macron am Montag im Krisenzentrum der Einsatzkräfte in Bordeaux. Er warnte zugleich: "Die kommenden Wochen werden hart." Es seien die heftigsten Waldbrände in Frankreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Nach Sichtungen in Ostsee: Wal taucht in Wismarer Hafen auf

Ein etwa acht Meter langer Wal ist am Montag im Überseehafen von Wismar in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet worden. Das Tier wirke vital und tauche regelmäßig auf und wieder ab, teilte das Landesumweltministerium in Schwerin mit. Die Lage werde fortlaufend beobachtet und das weitere Vorgehen zwischen den zuständigen Behörden abgestimmt. Um welche Walart es sich handelte, könne noch nicht abschließend gesagt werden.

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Textgröße ändern: