English Woman's Journal - Bericht: Kim Kardashian und Sylvester Stallone verbrauchen viel mehr Wasser als erlaubt

Bericht: Kim Kardashian und Sylvester Stallone verbrauchen viel mehr Wasser als erlaubt


Bericht: Kim Kardashian und Sylvester Stallone verbrauchen viel mehr Wasser als erlaubt
Bericht: Kim Kardashian und Sylvester Stallone verbrauchen viel mehr Wasser als erlaubt / Foto: Patrick T. FALLON - AFP/Archiv

US-Stars wie Kim Kardashian und Sylvester Stallone verstoßen einem Medienbericht zufolge in ihren Luxusanwesen in Kalifornien massiv gegen die Vorgaben zum Wassersparen. Die "Los Angeles Times" berichtete am Montag unter Berufung auf Behördendokumente, zwei benachbarte Grundstücke von Kim Kardashian in der nördlich von Los Angeles gelegenen Gemeinde Hidden Hills hätten im Juni 232.00 Gallonen - rund 878.000 Liter - Wasser mehr verbraucht, als ihnen zusteht.

Textgröße ändern:

Ein Anwesen von Kim Kardashians Schwester Kourtney im nahegelegenen Calabasas habe rund 100.000 Gallonen Wasser mehr verbraucht als eigentlich erlaubt, schreibt die "Los Angeles Times" weiter. Im Anwesen von "Rocky"-Star Stallone wurden demnach im Juni 230.000 Gallonen Wasser mehr verbraucht als zulässig - ein Überschreiten der erlaubten Menge um 533 Prozent.

Der Westen der USA leidet schon seit mehr als 20 Jahren unter einer Dürrephase. Die Behörden im Süden Kaliforniens haben deswegen Obergrenzen für den Wasserverbrauch für Haushalte erlassen. Das trifft auch die Prominenten, die im Großraum Los Angeles in häufig herrschaftlichen Anwesen mit großen Gärten und Rasenflächen leben.

Verstöße gegen die Vorgaben können mit Geldstrafen von hunderten Dollar geahndet werden - für Multimillionäre ist das aber leicht zu verschmerzen und kein wirklicher Grund, sein Verhalten zu ändern.

In den von vielen Reichen bewohnten Gemeinden Calabasas and Hidden Hills überschreiten laut der "Los Angeles Times" mehr als 2000 Bewohner die zulässigen Wassermengen. Die zuständige Wasserbehörde hat deswegen der Zeitung zufolge Vorrichtungen in den Wasserleitungen angebracht, mit denen der Zufluss beschränkt werden kann.

Vertreter der Kardashians reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Ein Anwalt von Actiondarsteller Stallone erklärte gegenüber der "Los Angeles Times", der Bericht stelle die "Situation" falsch dar. Auf dem Anwesen des Schauspielers stünden rund 500 Bäume. Außerdem habe Stallone einige Rasenflächen absterben lassen, um Wasser zu sparen.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: