English Woman's Journal - Elf Kilo mehr als im Vorjahr: Pro-Kopf-Menge an Haushaltsabfall 2024 gestiegen

Elf Kilo mehr als im Vorjahr: Pro-Kopf-Menge an Haushaltsabfall 2024 gestiegen


Elf Kilo mehr als im Vorjahr: Pro-Kopf-Menge an Haushaltsabfall 2024 gestiegen
Elf Kilo mehr als im Vorjahr: Pro-Kopf-Menge an Haushaltsabfall 2024 gestiegen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Menge an Haushaltsabfällen in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit der Corona-Krise wieder gestiegen. 2024 wuchs das Aufkommen um rund eine Million auf 37,7 Millionen Tonnen an (plus 2,8 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Pro Kopf wurden demnach rund 452 Kilogramm Haushaltsabfälle eingesammelt - elf Kilo mehr als im Vorjahr.

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Mit dem Anstieg 2024 legte die Menge an Haushaltsabfällen erstmals wieder zu, seit es nach dem Höchststand in der Corona-Pandemie 2021 mit 40,3 Millionen Tonnen zwei Jahre nacheinander gesunken war, wie das Bundesamt in Wiesbaden ausführte. Laut Statistik macht dabei Hausmüll den größten Posten der eingesammelten Haushaltsabfälle aus: Im vergangenen Jahr waren es den noch vorläufigen Angaben zufolge mit 13,1 Millionen Tonnen mehr als ein Drittel aller Haushaltsabfälle.

Dahinter folgten im vergangenen Jahr "getrennt gesammelte Wertstoffe" mit 11,2 Millionen Tonnen, gefolgt von Bioabfällen mit 10,7 Millionen Tonnen, zu denen die organischen Abfälle aus der Biotonne sowie Garten- und Parkabfälle gehören. Die geringsten Anteile entfielen laut Bundesamt auf Sperrmüll (2,5 Millionen Tonnen) und sonstige Abfälle (0,2 Millionen Tonnen), zu denen beispielsweise Batterien und Farben zählen.

Den stärksten prozentualen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2023 gab es dem Bundesamt zufolge beim Bioabfall mit einem Plus von 5,9 Prozent. Die Menge des 2024 eingesammelten Sperrmülls legte im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent zu.

Das Aufkommen an Hausmüll, wozu alles zählt, was nicht in die Wertstoffsammlung, die Gelbe Tonne oder die Biotonne geworfen werden soll oder speziell entsorgt werden muss, wuchs um 2,2 Prozent. Bei den Wertstoffen stagnierte das Aufkommen 2024 im Vergleich zum Vorjahr.

S.Smith--EWJ

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