English Woman's Journal - Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein

Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein


Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein
Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein / Foto: FADEL SENNA - AFP

Marokko hat zur Bekämpfung der seit vier Tagen wütenden Waldbrände zusätzliche Feuerwehrleute und Soldaten mobilisiert. Die Kräfte sollten dabei helfen, die Feuer in entlegenen Waldgegenden im Norden des Landes einzudämmen, teilten Behördenvertreter am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit.

Textgröße ändern:

Die Hälfte des 4660 Hektar großen von den Bränden betroffenen Gebiets liegt in der Provinz Larache. Dort starb bisher ein Mensch in den Flammen. Mehr als 1320 Familien aus 19 Dörfern wurden laut örtlichen Behörden bereits evakuiert. Besonders stark betroffen war die Gegend um die Großstadt Ksar El Kebir. Hunderte Hektar Wald gingen außerdem in den benachbarten Provinzen Ouazzane, Tetouan und Taza in Flammen auf.

Wie mehrere südeuropäische Staaten ist auch Marokko von außergewöhnlicher Hitze mit Temperaturen nahe 45 Grad Celsius und schwerer Trockenheit betroffen. Starker Wind erschwert die Brandbekämpfung zusätzlich. Die marokkanischen Behörden hoffen indes, dass die zusätzlichen Kräfte zur Feuerbekämpfung und ein im Laufe des Sonntags erwarteter Wetterumschwung die Lage erleichtern.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen

Das Bundeswirtschaftsministerium setzt 2027 das Förderprogramm für die energieintensive Industrie im Rahmen sogenannter CO2-Differenzverträge fort. Für 2026 sei das Interesse der Unternehmen sehr groß gewesen, es seien "substantiell" mehr Fördermittel als die zur Verfügung stehenden fünf Milliarden Euro beantragt worden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Deshalb werde nun bereits das Verfahren für die nächste Vergaberunde im kommenden Jahr gestartet.

UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen

In der armenischen Hauptstadt Eriwan beginnt am Montag die 17. UN-Konferenz zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD). Bei der sogenannten COP17 beraten Vertreter aus fast 200 Staaten zwei Wochen lang über Maßnahmen gegen den rasanten Rückgang der Biodiversität, die auch für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt. Das Treffen in Eriwan soll für eine erste Bestandsaufnahme des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal genutzt werden.

Heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich - 166 Festnahmen

Begleitet von heftigen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften sind in Frankreich am Samstag zehntausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf die Straße gegangen. Aus dem Umfeld von Innenminister Laurent Nuñez lagen am Mittag Zahlen vor, wonach an Kundgebungen und Protestaktionen außerhalb von Paris mehr als 32.000 Demonstrierende teilnahmen. In mehreren Städten gab es gewaltsame Auseinandersetzungen; bis zum Mittag wurden 166 Menschen festgenommen.

Textgröße ändern: