English Woman's Journal - Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein

Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein


Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein
Marokko setzt weitere Soldaten zur Bekämpfung von Waldbränden ein / Foto: FADEL SENNA - AFP

Marokko hat zur Bekämpfung der seit vier Tagen wütenden Waldbrände zusätzliche Feuerwehrleute und Soldaten mobilisiert. Die Kräfte sollten dabei helfen, die Feuer in entlegenen Waldgegenden im Norden des Landes einzudämmen, teilten Behördenvertreter am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit.

Textgröße ändern:

Die Hälfte des 4660 Hektar großen von den Bränden betroffenen Gebiets liegt in der Provinz Larache. Dort starb bisher ein Mensch in den Flammen. Mehr als 1320 Familien aus 19 Dörfern wurden laut örtlichen Behörden bereits evakuiert. Besonders stark betroffen war die Gegend um die Großstadt Ksar El Kebir. Hunderte Hektar Wald gingen außerdem in den benachbarten Provinzen Ouazzane, Tetouan und Taza in Flammen auf.

Wie mehrere südeuropäische Staaten ist auch Marokko von außergewöhnlicher Hitze mit Temperaturen nahe 45 Grad Celsius und schwerer Trockenheit betroffen. Starker Wind erschwert die Brandbekämpfung zusätzlich. Die marokkanischen Behörden hoffen indes, dass die zusätzlichen Kräfte zur Feuerbekämpfung und ein im Laufe des Sonntags erwarteter Wetterumschwung die Lage erleichtern.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Bundeskabinett befasst sich mit Digitalisierung von Führungszeugnis

Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (10.00 Uhr) mit der Digitalisierung des Führungszeugnisses. Das sogenannte polizeiliche Führungszeugnis gibt Auskunft darüber, ob jemand vorbestraft ist. Statt der bisherigen Papierurkunde soll das Dokument künftig auch in digitaler Form erhältlich sein. Entscheiden will das Kabinett zudem über einen Gesetzentwurf zur Einschränkung des Umweltverbandsklagerechts.

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens

Kurz vor Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens hat China überraschend sein Interesse angemeldet, das Sekretariat für das neue UN-Abkommen zu beherbergen. China habe entschieden, eine Kandidatur für die Hafenstadt Xiamen im Südosten der Volksrepublik als Sekretariatssitz einzureichen, erklärte Chinas Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Rainer verteidigt geplanten leichteren Abschuss von Wölfen

Vor der Beratung des Bundestags über eine Änderung des Jagdgesetzes hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den darin vorgesehenen leichteren Abschuss von Wölfen verteidigt. "Es geht um den Schutz von Weidetieren", sagte Rainer am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Textgröße ändern: