English Woman's Journal - Bericht: Weltweite Waldzerstörung geht kaum zurück

Bericht: Weltweite Waldzerstörung geht kaum zurück


Bericht: Weltweite Waldzerstörung geht kaum zurück
Bericht: Weltweite Waldzerstörung geht kaum zurück / Foto: EVARISTO SA - AFP/Archiv

Die weltweite Waldzerstörung ist einem Bericht von Wissenschaftlern und Aktivisten zufolge in den vergangenen Jahren kaum zurückgegangen. "Die Entwaldung hat seit Beginn des Jahrzehnts nicht wesentlich abgenommen", erklärte die Mitverfasserin Erin Matson am Dienstag. Im vergangenen Jahr wurde eine Fläche der weltweiten Wälder abgeholzt, die größer ist als Schottland.

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Trotz des Versprechens von mehr als 140 Staatenlenkern bei der Weltklimakonferenz COP im Jahr 2021, Entwaldung bis zum Ende des Jahrzehnts zu beenden, könne bisher keine nennenswerte Trendwende festgestellt werden, hieß es in dem Bericht. Im Jahr 2024 lag die weltweite Abholzung demnach um 3,1 Millionen Hektar über dem Höchstwert, der zur Erreichung des Ziels für 2030 erforderlich gewesen wäre.

Häufigster Grund für Entwaldung ist die Landnutzung durch Landwirtschaft. "Ein weiterer wichtiger und zunehmend bedeutender Faktor ist jedoch der Bergbau und die Gewinnung von Gold, Kohle und zunehmend auch von Metallen und Mineralien, die für die Umstellung auf erneuerbare Energien benötigt werden", erklärte Matson.

Die Wissenschaftlerin äußerte sich zugleich optimistisch über die anstehende Weltklimakonferenz im kommenden Monat im Amazonas-Regenwald in Brasilien. "Das ist die Wald-COP. Ich denke, es gibt hier viele Möglichkeiten", erklärte Matson.

E.Cunningham--EWJ

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