English Woman's Journal - China will Treibhausgasemissionen bis 2035 um sieben bis zehn Prozent senken

China will Treibhausgasemissionen bis 2035 um sieben bis zehn Prozent senken


China will Treibhausgasemissionen bis 2035 um sieben bis zehn Prozent senken
China will Treibhausgasemissionen bis 2035 um sieben bis zehn Prozent senken / Foto: CHARLY TRIBALLEAU - AFP

China will seine Treibhausgasemissionen nach den Worten von Präsident Xi Jinping bis zum Jahr 2035 um sieben bis zehn Prozent verringern. In einer per Video übertragenen Rede bei einer Klimaveranstaltung am Rande der UN-Generaldebatte in New York sagte Xi am Mittwoch, die Netto-Treibhausgasemissionen sollten in der gesamten chinesischen Wirtschaft "um sieben bis zehn Prozent gegenüber dem Höchststand reduziert werden". Wann genau der Peak erreicht sei, sei noch unklar, dies könne aber in diesem Jahr der Fall sein.

Textgröße ändern:

Xi gab damit persönlich das international mit Spannung erwartete Klimaziel seines Landes bekannt. Peking hatte bislang noch nie ein kurz- oder mittelfristiges Ziel ausgegeben, sondern lediglich angekündigt, bis 2060 klimaneutral werden zu wollen und vor 2030 den Höchststand bei den Treibhausgasemissionen hinter sich zu lassen. Dank des Aufschwungs der Solarenergie und der Elektromobilität scheint die Volksrepublik dieses Ziel im Jahr 2025 erreichen zu können.

Nach Einschätzung der deutschen Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch handelt es sich um "einen qualitativen Wendepunkt" in Chinas Klimapolitik.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens

Kurz vor Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens hat China überraschend sein Interesse angemeldet, das Sekretariat für das neue UN-Abkommen zu beherbergen. China habe entschieden, eine Kandidatur für die Hafenstadt Xiamen im Südosten der Volksrepublik als Sekretariatssitz einzureichen, erklärte Chinas Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Rainer verteidigt geplanten leichteren Abschuss von Wölfen

Vor der Beratung des Bundestags über eine Änderung des Jagdgesetzes hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den darin vorgesehenen leichteren Abschuss von Wölfen verteidigt. "Es geht um den Schutz von Weidetieren", sagte Rainer am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Dobrindt und Alabali Radovan stellen sich Regierungsbefragung im Bundestag

Die erste Sitzungswoche des Bundestags im Jahr beginnt am Mittwoch mit einer anderthalbstündigen Regierungsbefragung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan (SPD) stellen sich den Fragen der Abgeordneten. In erster Lesung berät das Plenum zudem einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes. Mit diesem soll der Wolf in das Gesetz aufgenommen und damit künftig bejagt werden können.

Textgröße ändern: