English Woman's Journal - Thüringen: Wildgewordener Stier verletzt zwei Menschen und beschädigt vier Autos

Thüringen: Wildgewordener Stier verletzt zwei Menschen und beschädigt vier Autos


Thüringen: Wildgewordener Stier verletzt zwei Menschen und beschädigt vier Autos
Thüringen: Wildgewordener Stier verletzt zwei Menschen und beschädigt vier Autos / Foto: Gints Ivuskans - AFP/Archiv

Ein wildgewordener Stier hat in Thüringen zwei Menschen verletzt und vier Autos beschädigt. Das von seiner Weide entkommene Tier verfolgte am Samstag bei Heichelheim unter anderem einen zufällig vorbeilaufenden Jogger und warf ihn zu Boden, wie die Polizei in Jena am Sonntag mitteilte. Nach einem insgesamt rund zweistündigen Einsatz betäubte ein Tierarzt den Stier und schläferte ihn anschließend ein.

Textgröße ändern:

Die Polizei begründete dies mit der "anhaltenden Gefahrenlage". Das Tier habe sich trotz des Einsatzes von Feuerwehrleuten, Polizisten und Helfern aus dem Ort schlichtweg nicht bändigen lassen. Den Angaben zufolge attackierte es neben dem Jogger noch einen weiteren Menschen bei folgenden Beruhigungs- und Einfangversuchen. Die Betroffenen wurden ambulant im Krankenhaus behandelt.

Laut Polizei blieb letztlich nur noch die Möglichkeit, den Stier von dem hinzugezogenen Veterinär "fachmännisch" betäuben und einschläfern zu lassen. Wie das Tier von seiner Weide entkommen konnte, werde nun ermittelt. Zu den möglichen Gründen für dessen Aggressivität machten die Beamten keine Angaben.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens

Kurz vor Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens hat China überraschend sein Interesse angemeldet, das Sekretariat für das neue UN-Abkommen zu beherbergen. China habe entschieden, eine Kandidatur für die Hafenstadt Xiamen im Südosten der Volksrepublik als Sekretariatssitz einzureichen, erklärte Chinas Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Rainer verteidigt geplanten leichteren Abschuss von Wölfen

Vor der Beratung des Bundestags über eine Änderung des Jagdgesetzes hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den darin vorgesehenen leichteren Abschuss von Wölfen verteidigt. "Es geht um den Schutz von Weidetieren", sagte Rainer am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Dobrindt und Alabali Radovan stellen sich Regierungsbefragung im Bundestag

Die erste Sitzungswoche des Bundestags im Jahr beginnt am Mittwoch mit einer anderthalbstündigen Regierungsbefragung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan (SPD) stellen sich den Fragen der Abgeordneten. In erster Lesung berät das Plenum zudem einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes. Mit diesem soll der Wolf in das Gesetz aufgenommen und damit künftig bejagt werden können.

Textgröße ändern: